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Eine Treatwell-Alternative wählen 2026: welcher Weg passt zu deinem Salon?

Wer eine Treatwell-Alternative sucht, sucht selten einfach eine andere App. Du suchst eine Antwort auf eine konkretere Frage: Zahle ich noch für Kundinnen und Kunden, die ich auch selbst hätte gewinnen können, und was verliere ich, wenn ich mich weniger auf den Marktplatz stütze? Diese Antwort ist in jedem Salon anders, und sie steht nicht auf einer Preisseite, sondern in deinem eigenen Terminkalender. Dieser Artikel hilft dir bei der Wahl. Du erfährst, welche drei Wege es gibt - einen anderen Marktplatz, eigene Buchungssoftware zum festen Monatspreis oder eine Kombination aus beidem -, wie du mit deinen eigenen Zahlen ausrechnest, wann sich ein Wechsel lohnt, und worauf du vor der Entscheidung achtest.

Warum Salons eine Alternative zu Treatwell in Betracht ziehen

Saloninhaberin mit einem Tablet mit Buchungssoftware in einem hellen Friseursalon

Treatwell ist ein Marktplatz: Kundinnen und Kunden suchen in der App oder auf der Website nach Behandlung und Ort und buchen bei einem der gelisteten Salons. Für diese Sichtbarkeit zahlst du. In den Niederlanden berechnet Treatwell laut der eigenen Partner-Preisseite rund 35 % Provision auf die erste Buchung einer neuen Kundin oder eines neuen Kunden, die deinen Salon über den Marktplatz finden. Folgebuchungen dieser Person und Termine, die du selbst gewinnst, per Telefon, WhatsApp oder über deine eigene Website, fallen nicht darunter. Auf online vorab bezahlte Buchungen kommt allerdings eine Transaktionsgebühr. Die Sätze unterscheiden sich je nach Land und können sich ändern, prüfe also immer die aktuelle Preisseite für deinen Markt.

Dieses Modell ist fairer, als es oft dargestellt wird: Du zahlst vor allem dann, wenn die Plattform dir tatsächlich neue Kundschaft bringt. Die Zweifel kommen meist später, und zwar aus zwei Gründen. Der erste ist Geld: In einem Monat mit vielen neuen Marktplatz-Kunden summiert sich die Provision schnell, obwohl ein Teil davon deinen Salon auch über Google oder Instagram hätte finden können. Der zweite ist Abhängigkeit: Dein Profil, deine Bewertungen und ein Teil der Kommunikation mit deiner Kundschaft liegen auf der Plattform, nicht bei dir.

Was du als Alternative eigentlich suchst, ist Software zur Terminplanung: ein Kalender, in dem Kundinnen und Kunden selbst einen freien Termin wählen, ohne dass ein Marktplatz zwischen dir und deiner Kundschaft steht. Die Frage ist nur, in welcher Form. Einen direkten Funktionsvergleich findest du unter Salonnare vs Treatwell.

Drei Wege: ein anderer Marktplatz, eigene Software oder beides

Weg 1: ein anderer Marktplatz. Plattformen wie Fresha und Booksy arbeiten nach einer ähnlichen Idee: Dein Salon steht in einer Verbraucher-App, und die Plattform verdient an der Kundschaft mit, die darüber kommt, über eine Gebühr für Neukunden, bezahlte Sichtbarkeit oder Transaktionskosten. Du tauschst also ein Erlösmodell gegen eine Variante davon. Das kann sinnvoll sein, wenn eine andere Plattform in deiner Region mehr Reichweite hat, aber die Abhängigkeit löst es nicht. Wie diese verschiedenen Gebühren funktionieren, liest du in was eine Marktplatz-Buchung wirklich kostet.

Weg 2: eigene Buchungssoftware zum festen Monatspreis. Du betreibst dein eigenes System: eine Buchungsseite mit deinem Namen, einen Kalender, eine Kasse und eine Kundendatei, die dir gehört. Du zahlst ein festes Abo statt eines Prozentsatzes auf Neukunden. Der Nachteil ist genauso ehrlich: Niemand liefert dir automatisch neue Kundschaft. Die findest du selbst, über dein Google-Profil, Social Media und Mundpropaganda.

Weg 3: beides, und den Marktplatz schrittweise abbauen. Du richtest eigene Software als Basis für deine Stammkundschaft ein und behältst Treatwell vorerst als Kanal für Neukunden. Wer über den Marktplatz kommt, lädst du nach dem ersten Besuch ein, künftig direkt bei dir zu buchen. Nach ein paar Monaten zeigen deine eigenen Zahlen, wie viel der Marktplatz noch beiträgt, und du entscheidest auf dieser Grundlage.

Für die meisten etablierten Salons mit fester Stammkundschaft ist Weg 3 der sicherste Start. Du verlierst am Tag des Wechsels keine Reichweite und baust währenddessen eine Kundenbeziehung auf, die bei dir bleibt.

Rechenbeispiel: Wann schlägt ein fester Monatspreis die Provision?

Ein illustratives Beispiel macht es greifbar. Rechne danach immer mit deinen eigenen Zahlen und den aktuellen Tarifen.

Angenommen, du bekommst pro Monat 10 neue Kundinnen und Kunden über den Marktplatz, mit einer ersten Behandlung von durchschnittlich €60. Bei rund 35 % sind das etwa €210 Provision im Monat, noch ohne Abo und Transaktionsgebühr der Plattform.

Stell dem eigene Software gegenüber. Salonnare Starter kostet €29 im Monat. Bei Neukunden fällt keine Marktplatz-Provision an; die liegt bei €0. Auf jede Online- oder Kartenzahlung fällt aber eine Transaktionsgebühr von 0,5 % an, mit einem Minimum von €0,30 pro Zahlung. Rechnest du in diesem Monat 120 Termine online oder per Karte mit durchschnittlich €50 ab, dann ergeben 0,5 % nur €0,25, also greift das Minimum: 120 × €0,30 = €36. Zusammen kommst du auf €65 im Monat. Die Kosten deines Zahlungsanbieters kommen in beiden Fällen noch hinzu.

Der Unterschied wirkt groß, aber das Beispiel vergleicht nicht ganz dasselbe. Die €210 bringen dir zehn neue Kundinnen und Kunden, die €65 nicht. Die ehrliche Frage lautet also: Wie viele dieser zehn gewinnst du selbst über dein Google-Business-Profil, Instagram und Empfehlungen deiner Stammkundschaft? Gelingt dir das zum größten Teil, lohnt sich eigene Software. Hängt fast dein ganzes Wachstum am Marktplatz, ist Weg 3 klüger als eine sofortige Kündigung.

Schwankst du noch zwischen Paketen, schau dir auch an, wie du Salon-Software vergleichen kannst, und zwar nicht nur beim Preis.

Worauf du bei der Wahl einer Treatwell-Alternative achtest

Eine Alternative ist erst dann besser, wenn sie die Gründe löst, aus denen du wechseln wolltest. Geh diese sechs Punkte durch, bevor du dich entscheidest.

Wo kommt das Geld an? Prüfe, ob Zahlungen über dein eigenes Konto laufen. Bei Salonnare verbindest du dein eigenes Mollie- oder Stripe-Konto, sodass Karten- und andere Online-Zahlungen auf deinem eigenen Bankkonto eingehen. Mehr dazu unter Online-Zahlungen.

Das komplette Kostenmodell. Zähle Abo, Transaktionsgebühren und mögliche Gebühren für Neukunden zusammen. Ein niedriger Monatspreis sagt wenig, wenn pro Buchung oder pro Zahlung etwas hinzukommt.

Eine eigene Buchungsseite. Deine Kundschaft sollte über deine Website, deine Instagram-Bio und dein Google-Profil bei dir buchen können, mit deinem Salonnamen in der Bestätigung.

Erinnerungen gegen No-Shows. Eine automatische Erinnerung per E-Mail vor dem Termin spart leere Stühle, ohne dass du allen schreiben musst.

Eine Kasse, die die Mehrwertsteuer richtig aufteilt. Fallen deine Dienstleistungen und verkauften Produkte unter unterschiedliche Steuersätze, müssen diese getrennt auf dem Bon stehen. Ein Kassensystem, das das pro Bonzeile regelt, erspart dir spätere Korrekturen. Mehr zu dieser Wahl steht in Kassensystem für den Kosmetiksalon.

Datenschutz und Gesundheitsdaten. Hältst du Allergien oder Hauterkrankungen fest, sind das besondere Kategorien personenbezogener Daten nach der DSGVO. Prüfe, ob sie getrennt und verschlüsselt gespeichert werden und ob du pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter festlegen kannst, wer sie sieht.

Was du von Treatwell mitnehmen kannst und wie du es importierst, erklärt Schritt für Schritt unser Leitfaden zum Wechsel von Treatwell.

Was du aufgibst, wenn du den Marktplatz abbaust

Ehrlich gesagt: Treatwell macht einige Dinge gut, die du mit eigener Software selbst regeln musst. Das Wichtigste ist Reichweite. Eine große Verbraucher-App bringt deinen Salon Menschen näher, die noch nie von dir gehört haben, und das ist vor allem in den ersten Jahren eines Salons viel wert.

Außerdem bleiben die Bewertungen, die deine Kundschaft auf der Plattform hinterlässt, dort stehen. Bau deshalb rechtzeitig deinen eigenen Ruf auf, zum Beispiel indem du Stammkundinnen und Stammkunden bittest, eine Bewertung auf deinem Google-Profil zu hinterlassen. Und exportiere deine Kundendaten, bevor du kündigst, damit du deine Stammkundschaft mit deinem neuen Buchungslink erreichen kannst.

Salonnare hat selbst auch ein Salonverzeichnis, in dem Kundinnen und Kunden Salons finden können, ohne Marktplatz-Provision auf Neukunden. Weil Salonnare eine junge Plattform ist und dieses Verzeichnis noch wächst, ist die Reichweite nicht mit der eines großen Marktplatzes vergleichbar. Sieh es als zusätzlichen Ort, an dem man dich findet, nicht als Ersatz für deine eigene Kundengewinnung.

So startest du mit Salonnare als Treatwell-Alternative

Salonnare ist Salon-Software für Friseursalons, Kosmetikstudios, Nagelstudios und Barbershops, zum festen Monatspreis. Der kostenlose Plan kostet €0 im Monat für eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter und bis zu 50 Buchungen im Monat, ohne Testphase, die abläuft. Wächst dein Salon, wechselst du zu Starter für €29 oder Pro für €59 im Monat. Auf Online- und Kartenzahlungen gilt die Transaktionsgebühr von 0,5 % (mindestens €0,30 pro Zahlung); eine Marktplatz-Provision auf Neukunden gibt es nicht.

Du bekommst eine eigene Online-Buchungsseite für deine Website und dein Google-Profil, eine Kasse mit Mehrwertsteuer-Aufteilung pro Bonzeile, Lagerverwaltung, Rechte pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter und einen separat verschlüsselten Tresor für Gesundheitsdaten nach Artikel 9 DSGVO, mit Datenspeicherung in der EU. Die Software gibt es in fünf Sprachen: Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Für deine Buchhaltung exportierst du deine Zahlen; das ist ein Export, keine Live-Anbindung.

Du musst Treatwell nicht am ersten Tag kündigen. Richte Salonnare parallel ein, importiere deine Kundendatei, teile deinen neuen Buchungslink mit deiner Stammkundschaft und schau nach ein paar Monaten, was der Marktplatz noch bringt. Du kannst noch heute kostenlos mit Salonnare starten.

Behalte deine Stammkundschaft in deinem eigenen Salon

Richte Salonnare neben deinem aktuellen System ein und finde heraus, was ein fester Monatspreis für deinen Salon bedeutet. Der kostenlose Plan kostet €0 im Monat für eine Person und 50 Buchungen, ohne Testphase, die abläuft.

Kostenlos mit Salonnare starten

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine gute Treatwell-Alternative für einen kleinen Salon?

Für einen kleinen Salon mit fester Stammkundschaft ist eigene Buchungssoftware zum festen Preis oft der logische Schritt. Salonnare hat einen kostenlosen Plan für €0 im Monat für eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter und 50 Buchungen im Monat, mit Online-Buchung, Kalender und Kasse. Es gibt keine Marktplatz-Provision auf Neukunden; auf Online- und Kartenzahlungen fällt eine Transaktionsgebühr von 0,5 % mit einem Minimum von €0,30 an. Holst du noch viele Neukunden über den Marktplatz, nutze beides zunächst parallel.

Zahle ich bei Salonnare Provision pro Buchung?

Auf Neukunden, die über Salonnare bei dir buchen, fällt keine Marktplatz-Provision an; die liegt bei €0. Auf jede Online- oder Kartenzahlung fällt aber eine Transaktionsgebühr von 0,5 % an, mit einem Minimum von €0,30 pro Zahlung. Dazu zahlst du ein festes Abo: Free €0, Starter €29 oder Pro €59 im Monat. Zahlungen laufen über dein eigenes Mollie- oder Stripe-Konto auf dein eigenes Bankkonto; die Kosten dieses Zahlungsanbieters kommen separat hinzu.

Kann ich meine Kundendatei von Treatwell mitnehmen?

Ja. Du exportierst deine Kundendaten aus deinem Treatwell-Konto und importierst sie in Salonnare, damit du nicht alles neu eintippen musst. Bewertungen, die deine Kundschaft auf Treatwell geschrieben hat, bleiben auf der Plattform. Mach den Export, bevor du kündigst, und prüfe nach dem Import eine Stichprobe deiner Kundschaft.

Muss ich Treatwell kündigen, um Salonnare zu nutzen?

Nein. Du kannst beides parallel nutzen: Salonnare für deine Stammkundschaft, deine eigene Buchungsseite und deine Kasse, und Treatwell vorerst als Kanal für Neukunden. So zeigen dir deine eigenen Zahlen, wie viel der Marktplatz noch bringt, bevor du entscheidest, ob du ihn abbaust.

Eignet sich Salonnare für Friseure und Kosmetiksalons?

Ja. Salonnare ist für Friseursalons, Kosmetikstudios, Nagelstudios und Barbershops gemacht. Du hast eine Kasse, die die Mehrwertsteuer pro Bonzeile aufteilt, Lagerverwaltung und Rechte pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter. Für Kosmetikerinnen und Kosmetiker ist der separat verschlüsselte Tresor für Gesundheitsdaten wie Allergien und Hauterkrankungen ein wichtiger Unterschied.

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