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Kostenlose Salon-Software: so wählen Sie 2026 ein Paket ohne Provision

Kostenlos klingt eindeutig, bedeutet bei Salon-Software aber selten dasselbe. Ein Anbieter gibt Ihnen zwei Wochen Testzeit, der nächste einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit klaren Grenzen, und ein dritter verlangt gar kein Abo, dafür aber einen Prozentsatz jeder Buchung. Genau dieses Modell fühlt sich günstig an, solange der Kalender halb leer ist, und wird teuer, sobald das Geschäft läuft. In diesem Artikel entscheiden Sie anhand von Zahlen statt Versprechen. Sie rechnen ein Provisionsmodell in Euro pro Jahr um, gehen eine Checkliste der Funktionen durch, die in einem Salon wirklich zählen, und sehen, welche Grenzen zu einem kostenlosen Tarif gehören. Am Ende wissen Sie, welche kostenlose Salon-Software zu Ihrem Kalender passt und ab wann ein Wechsel überhaupt nötig wird.

Warum ein kostenloser Start für viele Salons sinnvoll ist

Kostenlose Salon-Software für den eigenen Salon 2026 vergleichen

Wer gerade startet oder allein arbeitet, rechnet mit jedem Euro. Ein kostenloser Tarif senkt die Hürde, den Kalender zu digitalisieren, ohne dass Sie sich vorab an ein Abo binden für etwas, das sich im Alltag erst noch bewähren muss.

Der größte Gewinn ist Erreichbarkeit. Wenn Sie die Hände im Haar einer Kundin haben, gehen Sie nicht ans Telefon. Ein Online-Kalender übernimmt das: Kundinnen buchen abends vom Sofa aus, und Sie starten morgens in einen gefüllten Tag. Im Kern brauchen Sie dafür eine Terminplanungssoftware, ergänzt um das, was ein Salon zusätzlich verlangt: Kundenakten, eine Kasse und Zahlungen.

Der zweite Vorteil ist weniger sichtbar, langfristig aber wertvoller: Sie bauen vom ersten Tag an einen strukturierten Kundenstamm auf. Wenn Sie selbstständig arbeiten, zeigen unsere Tipps zu Salon-Software für Selbstständige, wie Sie diese Basis einrichten, ohne dafür Abende zu opfern.

Testphase oder dauerhaft kostenlos: der Unterschied zeigt sich im Kalender

Vierzehn Tage Testzeit klingen großzügig, doch zwei Wochen sind kurz. In dieser Zeit müssen Sie Ihre Leistungen anlegen, Öffnungszeiten einstellen, die ersten Online-Buchungen erhalten und beurteilen, ob das System zu Ihrer Arbeitsweise passt. Läuft die Uhr ab, während Sie noch einrichten, entscheiden Sie unter Zeitdruck.

Ein dauerhaft kostenloser Tarif dreht diesen Druck um. Sie richten ein, wenn es passt, nutzen die Software einige Monate im echten Betrieb und entscheiden erst dann über einen Wechsel, wenn der Kalender es verlangt. Die Grenze liegt dann beim Volumen statt bei der Zeit, und diese Grenze wächst mit Ihrem Betrieb.

Sie möchten zuerst wissen, was in einem kostenlosen Salon-Tarif generell enthalten ist und was nicht? Das erklären wir in unserer Übersicht zu kostenloser Salon-Software. Hier gehen wir einen Schritt weiter und schauen auf die tatsächlichen Kosten hinter dem Wort kostenlos.

Rechnen Sie Provision in Euro um, bevor Sie sich entscheiden

Manche Plattformen verlangen keine Monatsgebühr, sondern einen Prozentsatz jeder Behandlung, die über ihr System gebucht wird. Auf dem Papier zahlen Sie nichts, in der Praxis zahlen Sie mehr, je besser Sie arbeiten. Das ist genau die falsche Richtung.

Machen Sie die Rechnung konkret. Bei 5 Prozent Provision auf eine Behandlung für 60 Euro zahlen Sie 3 Euro pro Termin. Bei 50 Buchungen im Monat sind das 150 Euro, also 1.800 Euro im Jahr - und dieser Betrag wächst mit jeder zusätzlichen Kundin. Stellen Sie einen festen Monatspreis daneben, und der Kipppunkt wird sofort sichtbar.

Deshalb arbeitet Salonnare mit festen Beträgen ohne Provision pro Buchung: Free für 0 Euro (1 Mitarbeiterin oder Mitarbeiter und 50 Buchungen pro Monat), Starter für 29 Euro pro Monat und Pro für 59 Euro pro Monat. Zahlungen laufen über Mollie oder Stripe direkt auf Ihr eigenes Konto, wir behalten als Softwareanbieter nichts davon ein. Um diese Beträge mit anderen Anbietern zu vergleichen, nutzen Sie das Vorgehen aus unserem Leitfaden zum Thema Salon-Software vergleichen. Wenn Sie es lieber selbst ausprobieren, können Sie kostenlos mit dem Free-Tarif starten.

Checkliste: woran Sie einen kostenlosen Tarif messen

Checkliste mit Funktionen zur Bewertung kostenloser Salon-Software

Nicht jeder kostenlose Tarif ist gleich brauchbar. Manche Anbieter beschränken die Funktionen so stark, dass Sie ohnehin binnen eines Monats wechseln müssen. Prüfen Sie deshalb vier Punkte ausdrücklich.

Erstens: Können Sie ein Buchungs-Widget auf Ihrer eigenen Website oder in Ihren Social-Media-Kanälen einbinden, sodass Kundinnen auf Ihrer Domain buchen statt im Marktplatz des Anbieters? Zweitens: Gibt es digitale Kundenakten, in denen Sie Historie, Vorlieben und frühere Termine wiederfinden? Drittens: Wo liegen Ihre Daten, und erfüllt die Speicherung die DSGVO? Für einen Salon in Europa ist Speicherung innerhalb der EU der Maßstab.

Der vierte Punkt wird am häufigsten vergessen. Notieren Sie Allergien, Medikamente oder Hauterkrankungen, verarbeiten Sie besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 DSGVO. Ein normales Notizfeld reicht dafür nicht. Suchen Sie Software mit getrennter verschlüsselter Ablage und eigenen Zugriffsrechten für solche Angaben.

Was im kostenlosen Tarif von Salonnare enthalten ist

Der Free-Tarif von Salonnare richtet sich an Salons, die allein arbeiten: eine Person und bis zu 50 Buchungen pro Monat, für 0 Euro. Es ist keine Testversion mit Ablaufdatum, Sie müssen sich also keinen Stichtag notieren.

Sie verwalten Ihren kompletten Kalender, binden das Buchungs-Widget auf Ihrer eigenen Seite oder in Social Media ein und bleiben damit auch außerhalb der Öffnungszeiten buchbar. Von Ihren Buchungen geht keine Provision ab: Was eine Kundin für eine Behandlung zahlt, bleibt bei Ihnen. Ihre Daten liegen auf Servern innerhalb der EU, und Gesundheitsangaben speichern Sie in einem separaten verschlüsselten Tresor, der für Artikel 9 DSGVO gebaut ist.

Die Oberfläche gibt es in fünf Sprachen, und Sie können Ihre Kunden- und Umsatzdaten jederzeit exportieren. Letzteres ist kein Detail: Es bedeutet, dass Sie nie an einen Anbieter gebunden sind, nur weil die Daten nicht herauskommen. Sie können den kostenlosen Tarif sofort aktivieren und später über einen Wechsel entscheiden.

Mitwachsen, ohne umzuziehen

Die Grenze des kostenlosen Tarifs ist eine Schwelle, keine Mauer. Stoßen Sie regelmäßig an die 50 Buchungen pro Monat, wechseln Sie zu Starter für 29 Euro monatlich. Arbeiten Sie mit mehreren Personen oder wünschen Sie sich weitergehende Funktionen wie Lagerverwaltung und Marketing, ist Pro für 59 Euro monatlich der nächste Schritt.

Kalender, Kundenakten und Einstellungen bleiben dabei erhalten. Das erspart Ihnen die unangenehmste Aufgabe des Geschäftsjahres: einen Softwarewechsel mitten im vollen Terminkalender. Wächst Ihr Team, stellen Sie außerdem Rechte pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter ein, sodass nicht alle Ihre Umsatzzahlen oder sensible Kundendaten sehen.

So bleibt auch die Rechnung aus dem dritten Abschnitt langfristig gültig: Sie zahlen einen festen Monatsbetrag und wissen im Voraus, was eine starke Saison an Software kostet.

Starten Sie heute mit einem kostenlosen Online-Kalender

Bringen Sie Ihren Kalender online, binden Sie das Buchungs-Widget auf Ihrer Website ein und behalten Sie Ihren vollen Umsatz. Der Free-Tarif kostet 0 Euro pro Monat und läuft nicht ab. Unten sehen Sie, was in jedem Tarif enthalten ist.

Alle Tarife und Preise ansehen

Häufige Fragen zu kostenloser Salon-Software

Ist kostenlose Salon-Software wirklich vollständig kostenlos?

Bei Salonnare kostet der Free-Tarif 0 Euro pro Monat für eine Person und maximal 50 Buchungen im Monat. Von Ihren Buchungen wird keine Provision abgezogen, Sie behalten also den vollen Erlös jeder Behandlung. Achten Sie bei anderen Anbietern auf den Unterschied zwischen einer befristeten Testphase und einem dauerhaft kostenlosen Tarif sowie auf Modelle ohne Abo, die stattdessen einen Prozentsatz pro Buchung nehmen.

Kann ich meinen Kundenstamm exportieren, wenn ich aufhören möchte?

Ja. Sie können Ihre Kundendaten samt Historie jederzeit exportieren. So gehört es sich auch: Datenübertragbarkeit ist ein Recht nach der DSGVO. Praktisch heißt das, dass Sie nicht an einen Anbieter gebunden sind, nur weil sich die Daten nicht herausholen lassen.

Gibt es eine Grenze für die Anzahl der Behandlungen, die ich anlegen kann?

Nein. Die Grenzen des kostenlosen Tarifs liegen bei der Anzahl der Mitarbeitenden (eine Person) und den Buchungen pro Monat (50), nicht bei der Anzahl der Leistungen, die Sie anlegen. Ob Sie vier Basisbehandlungen anbieten oder eine umfangreiche Karte mit Spezialisierungen: Sie tragen alles ein.

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