Gibt es kostenlose Salon-Software? Was du wirklich gratis bekommst und wo die Grenze liegt
Wenn du einen Kosmetik- oder Friseursalon eröffnest, willst du nicht sofort mehrere Hundert Euro pro Jahr für Software ausgeben, bevor dein erster Kunde überhaupt zur Tür herein ist. Die Frage, die dann aufkommt, ist einfach: Gibt es kostenlose Salon-Software, oder ist "kostenlos" immer ein Trick mit einer Testphase, die nach zwei Wochen zuschlägt? Die kurze Antwort: Ja, es gibt wirklich kostenlose Salon-Software. Salonnare hat einen kostenlosen Tarif für 0 € pro Monat, der dauerhaft kostenlos bleibt - keine ablaufende Testphase, keine Kreditkarte vorab. Aber "kostenlos" bedeutet nicht "unbegrenzt", und genau da werden Salons hinters Licht geführt. Im Folgenden erklären wir dir ehrlich, was du gratis bekommst, wo die Grenze liegt, wann ein bezahlter Tarif sinnvoll wird und worauf du achtest, damit dich kostenlose Software später nicht teuer zu stehen kommt.
Gibt es wirklich kostenlose Salon-Software?

Ja, aber es lohnt sich, zwei Arten von "kostenlos" zu unterscheiden. Die erste ist die klassische Testphase: vierzehn oder dreißig Tage Zugang, danach zahlst du oder verlierst alles. Das ist keine kostenlose Software, das ist eine aufgeschobene Rechnung.
Die zweite Art ist ein echter kostenloser Tarif (auf Englisch "Freemium"): eine Version, die du zeitlich unbegrenzt nutzen darfst, mit einer Begrenzung des Umfangs statt der Zeit. Du zahlst erst, wenn dein Salon über das hinauswächst, was der kostenlose Tarif leisten kann.
Salonnare setzt auf das zweite Modell. Der kostenlose Tarif kostet 0 € pro Monat und bleibt es, egal wie lange du ihn nutzt. Du musst keine Zahlungsdaten hinterlegen, um zu starten, und keine Uhr zählt zu einem Moment herunter, an dem du zwischen Bezahlen und Aufhören wählen musst.
Für eine Gründerin, eine selbstständige Kosmetikerin im Mietstuhl oder einen Friseur, der sich gerade selbstständig macht, ist das der Unterschied zwischen einem digitalen Start und gar keinem. Wo manche Anbieter "kostenlos" nur als Lockmittel nutzen, ist es bei Salonnare ein vollwertiger Einstiegspunkt, mit dem du einen echten Salon führst.
Was bekommst du bei einem kostenlosen Salon-Tarif?
Ein kostenloser Tarif ist nur nützlich, wenn er den Kern deines Salons bewältigt. Bei Salonnare steckt dieser Kern vollständig im kostenlosen Tarif, ohne abgespeckte Version wesentlicher Funktionen. Das bekommst du für 0 € pro Monat.
Ein Online-Kalender. Alle deine Termine an einem Ort, pro Mitarbeiter und pro Behandlung, auf Computer, Tablet oder Handy. Kein Papier-Terminbuch mehr, das hinter der Theke liegen bleibt, wenn du zu Hause bist.
Online-Buchung rund um die Uhr. Du bekommst eine eigene Buchungsseite, die du mit deiner Website, deiner Instagram-Bio oder deinem Google-Profil verknüpfst. Kunden wählen selbst eine Behandlung und eine Uhrzeit, auch wenn dein Salon geschlossen ist. Der Termin erscheint sofort in deinem Kalender, und das System zeigt nur freie Zeitfenster an, sodass Doppelbuchungen ausgeschlossen sind.

Kundendaten. Pro Kunde erfasst du Kontaktdaten, Terminhistorie und Notizen. Du siehst auf einen Blick, wann jemand zuletzt da war und was gemacht wurde - die Grundlage für persönlichen Service und gezieltes Marketing.

Eine Kasse (POS) mit lokalen Zahlungsmethoden. Du rechnest Behandlungen und Produkte mit iDEAL und Kartenzahlung ab. Wichtig: Das Geld landet auf deinem eigenen Konto über Mollie oder Stripe, nicht zuerst auf einem Konto des Anbieters.
Automatische E-Mail-Erinnerungen. Kunden erhalten automatisch eine Bestätigung und eine Erinnerung. Das senkt No-Shows, ohne dass du selbst Nachrichten schreiben musst.
Die gesamte Software ist außerdem in fünf Sprachen verfügbar (Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch), und deine Daten liegen auf Servern innerhalb der EU. Das sind keine Premium-Extras: Sie gehören ebenfalls zum kostenlosen Tarif.
Für wen reicht kostenlos, und für wen nicht?
Ehrlich über die Grenzen zu sein ist wichtiger, als einen kostenlosen Tarif schöner darzustellen, als er ist. Der kostenlose Tarif von Salonnare kennt zwei harte Grenzen: einen Mitarbeiter und fünfzig Buchungen pro Monat. Daraus ergibt sich ziemlich genau, für wen er reicht.
Kostenlos reicht, wenn du:
- allein arbeitest (selbstständig, im Mietstuhl, mobil beim Kunden oder als Solo-Friseur); - höchstens rund fünfzig Termine pro Monat hast, also zwei bis drei Kunden pro Arbeitstag; - vor allem deinen Kalender, Online-Buchung, Kundendatei und eine einfache Kasse brauchst; - gerade erst anfängst und zuerst sehen willst, ob digitales Arbeiten zu dir passt, bevor du etwas ausgibst.
Für diese Gruppe ist der kostenlose Tarif keine abgespeckte Demo, sondern ein vollständig funktionierendes System, mit dem du jahrelang auskommst.
Kostenlos wird zu knapp, wenn du:
- mit mehr als einer Person arbeitest und den Kalender von jedem einzeln verwalten willst; - dauerhaft mehr als fünfzig Termine pro Monat machst; - Treuekarten, Gutscheine oder E-Mail-Marketing-Kampagnen einsetzen willst; - Rechte pro Mitarbeiter festlegen willst, damit nicht jeder alles sieht.
Sobald einer dieser Punkte zutrifft, wächst du aus dem kostenlosen Tarif heraus. Das ist kein Problem, das sich die Software ausdenkt, um dich zum Zahlen zu bringen - es ist schlicht der Moment, in dem dein Salon größer geworden ist als ein Ein-Personen-Betrieb.
Wo liegt die Grenze: wann Starter (29 €) oder Pro (59 €)?
Wächst du aus dem kostenlosen Tarif heraus, wechselst du zu einem bezahlten Tarif. Salonnare arbeitet mit einem festen Monatspreis, ohne Provision auf deine Buchungen oder deinen Umsatz. Du weißt also im Voraus genau, was du zahlst, egal ob du einen ruhigen oder einen vollen Monat hast.
Starter - 29 € pro Monat. Der logische Schritt, sobald du ein kleines Team bekommst oder über fünfzig Termine hinauskommst. Starter bietet Platz für drei Mitarbeiter und unbegrenzte Buchungen, dazu Funktionen, die deinen Umsatz wachsen lassen: ein Treueprogramm, Gutscheine und E-Mail-Marketing-Kampagnen. Für einen wachsenden Salon mit ein paar Stühlen ist das meist der passende Tarif.
Pro - 59 € pro Monat. Gedacht für größere Salons und Teams. Pro hebt die Grenze bei der Mitarbeiterzahl komplett auf (unbegrenzt) und fügt fortgeschrittenere Funktionen hinzu: Marketing-Automatisierung, Mitgliedschaften und Abonnements für Kunden, White-Label-Branding (dein eigenes Design ohne Salonnare-Hinweis) und Priority-Support.
Der Unterschied liegt also nicht darin, dass "die Basis nur funktioniert, wenn du zahlst". Die Basis - Kalender, Online-Buchung, Kasse, Kundenverwaltung - funktioniert in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Was du bei Starter und Pro zusätzlich kaufst, ist Umfang (mehr Mitarbeiter und Buchungen) sowie Marketing- und Wachstumsfunktionen.
Einen aktuellen Funktionsvergleich pro Tarif findest du auf der Preisseite.
Der Vollständigkeit halber: Auf Online- und Kartenzahlungen über Mollie oder Stripe berechnet Salonnare eine Plattformgebühr von 1,5 % (mindestens 0,50 €) pro Transaktion, getrennt von deinem Abo. Das ist eine Zahlungsabwicklungsgebühr, keine Provision auf jeden gebuchten Termin, wie sie Marktplätze berechnen.
Kostenlos, ohne deine Daten als Geisel zu nehmen
Ein kostenloser Tarif ist erst dann wirklich kostenlos, wenn du auch wieder herauskommst, ohne deinen Kundenstamm zu verlieren. Genau da hakt es bei vielen "kostenlosen" Anbietern: kostenlos anzufangen geht, aber deine Daten zu exportieren oder zu wechseln wird schwer oder unmöglich gemacht. Das nennt man Lock-in, und es macht den wahren Preis von "kostenlos" erst dann deutlich, wenn du weg willst.
Deine Daten bleiben deine. Deine Kundendaten, Terminhistorie und Produktliste kannst du exportieren. Willst du irgendwann weg, nimmst du deine Daten mit, statt festzusitzen, weil ein Wechsel zu viel Aufwand wäre.
Daten innerhalb der EU. Salonnare speichert deine Daten auf Servern innerhalb der Europäischen Union, unter der DSGVO. Für einen Salon, der personenbezogene Daten verarbeitet - und manchmal sensible Gesundheitsdaten wie Allergien - ist das kein Detail, sondern eine gesetzliche Pflicht.
Keine versteckte Provision. Weil das Abo einen festen Preis hat und kein Prozentsatz jeder Buchung abgeschöpft wird, verändert sich die Rechnung nicht heimlich, je voller es bei dir wird. Dein Erfolg gehört dir, nicht der Plattform.
Import beim Start. Kommst du von einem Heft, einer Tabelle oder einem anderen Programm, gibt es einen CSV-Import für deine Kundendaten, sodass der Umstieg auf den kostenlosen Tarif keine Tagesarbeit ist.
Kostenlos darf nie bedeuten, dass du dich selbst festbindest. Ein guter kostenloser Tarif lässt dich genauso leicht gehen wie anfangen.
Kostenloser Tarif gegen 14-tägige Testphase
Viele Salon-Softwares werben mit einer "kostenlosen Testphase" von vierzehn Tagen. Das klingt verlockend, ist aber etwas grundlegend anderes als ein kostenloser Tarif, und der Unterschied trifft deinen Geldbeutel.
Bei einer Testphase zählt eine Uhr herunter. Du richtest in zwei Wochen deinen ganzen Salon ein - Dienstleistungen, Mitarbeiter, Arbeitszeiten, vielleicht deinen Kundenstamm - und genau wenn alles läuft, musst du wählen: zahlen oder alles verlieren. Der Druck ist eingebaut. Außerdem verlangen viele Testphasen vorab eine Kreditkarte, wonach das Abo automatisch weiterläuft, wenn du nicht rechtzeitig kündigst.
Bei einem kostenlosen Tarif zählt nichts herunter. Du richtest deinen Salon in deinem eigenen Tempo ein und arbeitest einfach weiter. Keine Frist, keine Zahlungsdaten nötig. Du machst erst ein Upgrade, wenn dein Salon selbst danach verlangt - zum Beispiel, wenn du einen zweiten Mitarbeiter einstellst - und nicht, weil ein Timer abläuft.
Der praktische Unterschied: Mit einer Testphase testest du Software unter Zeitdruck. Mit einem kostenlosen Tarif nutzt du Software so, wie sie gedacht ist, Tag für Tag, und entscheidest erst über das Bezahlen, wenn du genau weißt, was sie dir bringt. Salonnare entscheidet sich bewusst für den kostenlosen Tarif statt für die ablaufende Testphase, gerade damit du eine faire Entscheidung treffen kannst.
Worauf achtest du bei kostenloser Salon-Software?
Nicht jedes "kostenlose" Angebot ist gleich ehrlich. Geh diese sechs Punkte durch, bevor du deinen Salon auf einem kostenlosen Tarif aufbaust.
1 - Zeitgrenze oder Umfangsgrenze? Eine Umfangsgrenze (Anzahl der Mitarbeiter oder Buchungen) ist ehrlich; eine ablaufende Testphase, verkleidet als kostenloser Tarif, nicht.
2 - Zahlungsdaten vorab? Musst du eine Kreditkarte hinterlegen, um "kostenlos" zu starten, wird auch automatisch abgebucht werden. Ein echter kostenloser Tarif verlangt das nicht.
3 - Verschwindet der Kern hinter einer Bezahlschranke? Prüfe, ob der tägliche Kern - Online-Buchung, Kasse, Erinnerungen - funktioniert, ohne sofort zu zahlen, oder ob der kostenlose Tarif so abgespeckt ist, dass er unbrauchbar wird.
4 - Provision pro Buchung. Achte auf Plattformen, die "kostenlos" sind, aber einen Prozentsatz jeder Buchung einbehalten; bei einem vollen Salon ist das oft teurer als ein fester Monatspreis. Salonnare berechnet keine Provision auf deine Buchungen.
5 - Wo liegen deine Daten und kannst du sie mitnehmen? Frag nach, wo die Server stehen (EU = innerhalb der DSGVO) und ob du exportieren kannst. Ohne Export sitzt du fest.
6 - Was kostet der nächste Schritt? Ein transparenter, fester Preis (Starter 29 €, Pro 59 €) ist vorhersehbar; ein undurchsichtiges Modell mit einzelnen Modulen nicht.
Ein Anbieter, der bei allen sechs Punkten ehrlich abschneidet, verdient dein Vertrauen; einer, der vage bleibt, kostet dich später mehr, als du jetzt sparst.
Fazit: Reicht kostenlose Salon-Software für deinen Salon?
Kostenlose Salon-Software gibt es wirklich, und für einen großen Teil der startenden und Solo-Salons ist sie mehr als genug. Mit dem kostenlosen Tarif von Salonnare verwaltest du deinen Kalender, lässt Kunden rund um die Uhr online buchen, führst Kundendaten und rechnest mit iDEAL und Karte ab - dauerhaft kostenlos, ohne ablaufende Testphase und ohne Zahlungsdaten vorab.
Die ehrliche Grenze: Der kostenlose Tarif ist für einen Mitarbeiter und rund fünfzig Buchungen pro Monat gedacht. Arbeitest du allein, kommst du damit jahrelang aus. Wächst dein Salon - mehr Mitarbeiter, mehr Termine, Bedarf an Treue und Marketing - dann wechselst du zu Starter (29 €) oder Pro (59 €), mit festem Preis und ohne Provision auf deinen Umsatz.
Und weil deine Daten deine bleiben und du sie exportieren kannst, sitzt du nirgends fest.
Das Schönste an einem echten kostenlosen Tarif ist, dass du einfach anfangen und selbst herausfinden kannst, ob er zu dir passt, ganz ohne Risiko. Erstelle noch heute ein kostenloses Konto und bring deinen Salon noch diese Woche online - du zahlst erst etwas, wenn dein Salon selbst danach verlangt.
Häufig gestellte Fragen
Ist kostenlose Salon-Software wirklich kostenlos oder kommt später eine Rechnung?
Der kostenlose Tarif von Salonnare ist wirklich kostenlos: 0 € pro Monat, dauerhaft, ohne ablaufende Testphase und ohne Zahlungsdaten vorab. Es kommt keine Überraschungsrechnung. Du zahlst erst etwas, wenn du dich selbst für ein Upgrade auf Starter (29 €) oder Pro (59 €) entscheidest. Achte bei anderen Anbietern auf den Unterschied zwischen einem dauerhaft kostenlosen Tarif und einer Testphase, die nach vierzehn Tagen abläuft.
Was ist die Beschränkung des kostenlosen Tarifs von Salonnare?
Der kostenlose Tarif ist auf einen Mitarbeiter und fünfzig Buchungen pro Monat begrenzt. Innerhalb dieser Grenzen bekommst du den vollständigen Kern: einen Online-Kalender, eine eigene Buchungsseite, Kundenverwaltung, eine Kasse mit iDEAL und Kartenzahlung sowie automatische E-Mail-Erinnerungen. Die Beschränkung liegt also beim Umfang, nicht bei der Zeit. Für eine startende Selbstständige oder einen Solo-Salon reicht das in der Regel bequem aus.
Brauche ich eine Kreditkarte, um kostenlos zu starten?
Nein. Du erstellst ein kostenloses Konto über salonnare.com/de/free, ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen. Es wird nichts abgebucht und keine Testphase zählt herunter. Erst wenn du später bewusst auf einen bezahlten Tarif upgradest, gibst du eine Zahlungsmethode an. Das ist ein bewusster Unterschied zu Testphasen, die vorab eine Kreditkarte verlangen und danach automatisch weiterlaufen.
Kann ich meine Daten mitnehmen, wenn ich irgendwann wechseln möchte?
Ja. Deine Kundendaten, Terminhistorie und Produktliste kannst du exportieren, sodass du nie durch Lock-in festsitzt. Beim Start kannst du außerdem bestehende Kundendaten über eine CSV-Datei importieren. Deine Daten liegen auf Servern innerhalb der EU unter der DSGVO. Kostenlos anzufangen darf nie bedeuten, dass du dich selbst festbindest - ein guter kostenloser Tarif lässt dich genauso leicht gehen wie anfangen.
Wann sollte ich von kostenlos auf einen bezahlten Tarif wechseln?
Sobald du aus den Grenzen herauswächst: wenn du einen zweiten Mitarbeiter einstellst, dauerhaft mehr als fünfzig Buchungen pro Monat machst oder Funktionen wie Treuekarten, Gutscheine und E-Mail-Marketing willst. Dann ist Starter (29 €, bis zu drei Mitarbeiter und unbegrenzte Buchungen) der logische Schritt; größere Teams wählen Pro (59 €, unbegrenzt Mitarbeiter plus fortgeschrittene Marketing- und Mitgliedschaftsfunktionen). Du machst das Upgrade, wann es dir passt, nicht weil ein Timer dich zwingt.

