Beta beitreten - Pro 3 Monate gratis nach dem LaunchBeta beitreten
Demo

Salon Software vergleichen: welche Kriterien für deinen Salontyp wirklich zählen

Vergleichslisten für Salonsoftware sehen alle gleich aus: Onlinekalender, Kasse, Erinnerungen, Lager, Auswertungen. Trotzdem landen zwei Saloninhaberinnen mit derselben Liste regelmäßig bei unterschiedlichen Anbietern, und beide haben recht. Der Unterschied liegt nicht darin, welche Funktionen auf der Liste stehen, sondern wie schwer jede einzelne für deine Situation wiegt. Rechte pro Mitarbeiter sind irrelevant, wenn du allein arbeitest, und ausschlaggebend, sobald vier Personen an einer Kasse stehen. Dieser Artikel dreht die Reihenfolge um: Zuerst bestimmst du dein Salonprofil, danach gibst du den Kriterien ihr Gewicht. So zahlst du nicht für Funktionen, die du nie nutzt, und wechselst nicht zu etwas, das in einem Jahr zu eng ist.

Warum derselbe Vergleich bei zwei Salons anders ausgeht

Saloninhaberin vergleicht Salon Software auf einem Tablet im Salon

Eine Vergleichstabelle tut so, als wögen alle Zeilen gleich schwer. In der Praxis ist das nie der Fall. Ein Friseur, der nur schneidet und keine Produkte verkauft, hat wenig von ausgefeilter Lagerverwaltung. Ein Kosmetiksalon mit Peelings und Unterspritzungen kommt ohne sicheren Platz für Gesundheitsdaten nicht aus. Beide schauen auf dieselbe Liste und sollten unterschiedlich entscheiden.

Der klassische Fehler: Du fängst bei den Anbietern an statt bei dir selbst. Fünf Websites geöffnet, fünf beeindruckende Funktionslisten gesehen, und am Ende entscheidest du nach Bauchgefühl, Preis oder dem schönsten Dashboard. Drei Monate später stolperst du über etwas, das auf keiner Vergleichsseite prominent stand: dass deine zweite Mitarbeiterin die Umsatzzahlen nicht sehen soll, oder dass du Belege trotzdem noch abtippst.

Die Alternative kostet eine halbe Stunde. Du legst zuerst fest, welcher Salontyp du bist und welche drei Kriterien deshalb ausschlaggebend sind. Alles danach ist Fleißarbeit. Wenn du anschließend systematisch vorgehen willst, führt dich der Leitfaden zum Salon Software vergleichen Schritt für Schritt durch die richtige Reihenfolge.

Bestimme dein Salonprofil mit vier Fragen

Diese vier Fragen entscheiden zusammen fast vollständig darüber, welche Kriterien bei dir schwer wiegen. Beantworte sie ehrlich für die Situation in zwölf Monaten, nicht für heute.

- Arbeitest du allein oder im Team? Sobald eine zweite Person dazukommt, werden Rechte pro Mitarbeiter, ein gemeinsamer Dienstplan und Umsatz je Mitarbeiter relevant. Allein ist all das Ballast. - Verkaufst du Produkte neben Behandlungen? Dann zählt die Verbindung von Kasse und Lager schwer, ebenso die Umsatzsteueraufteilung, weil Dienstleistungen und Warenverkauf selten unter denselben Satz fallen. - Erfasst du Gesundheitsdaten? Allergien, Medikamente, Hautzustände und Schwangerschaft fallen unter Artikel 9 DSGVO. Dann ist eine getrennte verschlüsselte Ablage kein Luxus, sondern Pflicht. - Wo willst du in einem Jahr stehen? Ein System, das pro Mitarbeiter oder pro Buchung teurer wird, fühlt sich bei einem Platz günstig an und bei vier Plätzen wie eine Bremse.

Schreib die Antworten auf und ergänze drei Kriterien, bei denen du nicht nachgeben willst. Diese drei sind dein Maßstab. Alles andere ist Zugabe.

Ein praktischer Kniff: Schau auf deine letzten zwei Arbeitswochen zurück und notiere, welcher Handgriff dich am häufigsten geärgert hat. Das ist fast immer das Kriterium, das in deinem Profil am schwersten wiegt, und es steht selten oben auf einer Standardfunktionsliste.

Das Preismodell: hier greift die Gewichtung am härtesten

Übersicht der Kostenpunkte, die du beim Vergleich von Salon Software nebeneinanderlegst

Von allen Vergleichspunkten ist das Preismodell das einzige, das mit deinem Erfolg jedes Jahr schwerer wiegt. Eine Funktion, die du nicht nutzt, kostet dich nichts. Ein Prozentsatz auf jede Buchung kostet dich mehr, sobald dein Kalender voller wird.

Trenne deshalb immer drei Kostenpunkte, denn sie stehen selten gemeinsam auf einer Preisseite:

- Das Abonnement. Ein fester Betrag pro Monat oder ein Betrag pro Mitarbeiter. Das zweite Modell wächst mit deinem Team statt mit deinem Umsatz, was bei Teilzeitkräften ungünstig ausfallen kann. - Provision pro Buchung. Manche Plattformen berechnen einen Prozentsatz auf Termine, die über ihren Marktplatz hereinkommen, teilweise auch auf deine eigenen Stammkundinnen. Genau das wird richtig teuer. - Transaktionskosten. Fast jeder Anbieter berechnet etwas auf Online- und Kartenzahlungen, sei es der Zahlungsdienstleister, die Plattform oder beide. Frag ausdrücklich nach dem Prozentsatz und nach dem Mindestbetrag je Transaktion.

Bei Salonnare zahlst du einen festen Monatspreis: Free kostet €0 pro Monat für eine Mitarbeiterin und 50 Buchungen pro Monat, Starter €29 pro Monat und Pro €59 pro Monat. Auf Neukundinnen aus dem Marktplatz fällt keine Marktplatz-Provision an, die beträgt €0. Auf jede Online- oder Kartenzahlung gilt eine Plattformgebühr von 0,5% mit einem Mindestbetrag von €0,30. Diese Zahlungen laufen über Mollie oder Stripe direkt auf dein eigenes Konto, du wartest also nicht auf die Auszahlung durch einen Zwischenhändler.

Die Rechnung, die du aufmachen willst, ist einfach: Nimm die Zahl deiner Termine des letzten Monats, deinen durchschnittlichen Bon und deine Mitarbeiterzahl und setze diese drei Werte bei jedem Anbieter auf deiner Shortlist ein. Bei einem festen Betrag sinken deine Kosten je Termin mit dem Wachstum, bei einem Prozentsatz bleiben sie gleich. Was in welchem Plan enthalten ist, steht auf der Preisseite.

Harte Rahmenbedingungen: Umsatzsteuer, DSGVO und Buchhaltung

Ein Teil des Vergleichs ist nicht verhandelbar, weil der Gesetzgeber mitliest. Diese Punkte wiegen für jeden Salon schwer, unabhängig vom Profil.

Umsatzsteueraufteilung in der Kasse. In den Niederlanden fallen Friseurdienstleistungen unter den ermäßigten Satz von 9%, während Kosmetikbehandlungen und Produktverkauf mit 21% berechnet werden; andere Länder haben ihre eigene Aufteilung. Machst du beides, willst du eine Kasse, die den richtigen Satz je Position auf den Bon setzt, statt dass du ihn hinterher auseinanderklaubst. Bitte bei einer Demo ausdrücklich um einen Bon mit einer Dienstleistung und einem Produkt. Der niederländische Branchenverband ANKO betont denselben Punkt: Eine saubere Buchführung ist die Grundlage einer gesunden Betriebsführung.

Gesundheitsdaten getrennt speichern. Notierst du Allergien, Medikamenteneinnahme oder Hauterkrankungen, verarbeitest du besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 DSGVO. Ein Notizfeld beim Kundendatensatz reicht dafür nicht. Salonnare bewahrt diese Angaben in einem separat verschlüsselten Tresor mit Zugriff je Mitarbeiter auf und protokolliert, wer sie einsieht. Alle Daten bleiben in der EU.

Export in die Buchhaltung. Frag nicht, ob es eine Buchhaltungsanbindung gibt, sondern was genau herauskommt und in welchem Format. Salonnare liefert einen Export, der zu Paketen wie Moneybird und e-Boekhouden passt. Das ist ein Export und keine Live-Anbindung, und es erspart dir am Monatsende das Abtippen von Belegen.

Du willst sehen, wie das praktisch aussieht, bevor du dich festlegst? Du kannst kostenlos starten und deine eigene Leistungsliste samt Preisen eingeben, um zu prüfen, ob der Bon stimmt.

Deine Kundendatei: wem gehört sie, und bekommst du sie mit?

Dieses Kriterium wiegt für alle schwer und wird fast immer zu spät geprüft. Deine Kundendatei ist das wertvollste Gut deines Salons, und die Frage ist, ob du sie selbst in der Hand behältst.

Ein gutes System ist im Kern dein Kundenbeziehungsmanagement: Behandlungshistorie, Vorlieben, Formeln, Termine und Kontaktdaten an einem Ort, und zwar bei dir. Bei Marktplatzmodellen ist dieses Verhältnis manchmal anders geregelt, weil die Plattform die Kundin als ihre Kundin betrachtet. Das merkst du erst, wenn du gehen willst.

Drei Fragen, die du jedem Anbieter vor dem Start stellst:

- Kann ich meine bestehenden Kundinnen importieren? Ein Import über CSV oder Excel spart dir beim Wechsel Tage des Abtippens. - Komme ich wieder heraus, und in welchem Format? Ein vollständiger Export von Kundinnen, Terminen und Umsätzen sollte Standard sein und nichts, worum man bitten muss. - Wo kommen neue Buchungen herein? Ein Buchungs-Widget auf deiner eigenen Website und auf deinem Google-Profil bringt Kundinnen, die dir gehören. Eine Marktplatzbuchung ist eine geteilte Kundin.

Wie du diese Daten anschließend nutzbar hältst, zeigt die Übersicht zur Kundenverwaltung. Praktisch heißt das vor allem: einmal ordentlich erfassen, was du später wiederfinden willst.

Salonnare gemessen an den drei Profilen

Salonnare ist eine junge Plattform, und das verschweigen wir nicht. Das bedeutet einen kleineren Kundenkreis als bei den etablierten Anbietern, aber auch ein Produkt, das an den Anforderungen von heute gebaut wurde und nicht an denen von vor zehn Jahren.

Worauf es je Profil hinausläuft:

- Du arbeitest allein? Der Free-Plan kostet €0 pro Monat für eine Mitarbeiterin und 50 Buchungen pro Monat. Du bekommst eine Online-Buchungsseite auf deiner eigenen Website und über Google, automatische Erinnerungen und eine Kasse mit den richtigen Steuersätzen. Keine Kreditkarte, keine ablaufende Testphase. - Du hast ein Team? Ab Starter (€29 pro Monat) legst du Rechte je Mitarbeiter fest, damit nicht jede an Umsatzzahlen oder sensible Kundendaten kommt. Die Plattform gibt es auf Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch, was bei gemischten Teams hilft. Anmelden geht über Google, Microsoft, Apple oder Facebook. - Du arbeitest mit Gesundheitsdaten oder Produktverkauf? Der verschlüsselte Tresor für besondere Daten und die Verbindung von Kasse und Lager stecken im Produkt selbst, nicht in einem kostenpflichtigen Modul.

Anzahlungen und Online-Zahlungen laufen über Mollie oder Stripe auf dein eigenes Konto. Auf Neukundinnen aus dem Marktplatz fällt keine Marktplatz-Provision an (€0); auf jede Online- oder Kartenzahlung gilt die Plattformgebühr von 0,5% mit mindestens €0,30.

Das ehrliche Fazit: Brauchst du heute eine Funktion, die wir noch nicht haben, ist ein etablierter Anbieter die bessere Wahl. Wiegen für dich ein fester Monatspreis, eigene Kundendaten und ein DSGVO-fester Tresor am schwersten, ist Salonnare genau darauf gebaut.

Wie schwer wiegt welches Kriterium je Salonprofil?

KriteriumAllein, ein PlatzTeam von 2 bis 5Salonnare
Fester Monatspreis statt % pro BuchungWiegt schwerAusschlaggebendFree €0, Starter €29, Pro €59 pro Monat
Rechte je Mitarbeiter (RBAC)Nicht nötigAusschlaggebendJa, je Mitarbeiter einstellbar
Umsatzsteueraufteilung auf dem BonWiegt schwer bei ProduktverkaufWiegt schwerJa, je Position auf dem Bon
Verschlüsselter Tresor für GesundheitsdatenPflicht in der KosmetikPflicht in der KosmetikJa, separat verschlüsselt, Daten in der EU
Anzahlung direkt auf dein eigenes KontoWiegt schwerWiegt schwerJa, über Mollie oder Stripe
Marktplatz-Provision auf NeukundinnenWiegt schwerWiegt schwer€0
Gebühr auf Online- und KartenzahlungenDurchrechnenDurchrechnen0,5%, mindestens €0,30 je Zahlung
Export in die BuchhaltungAngenehmWiegt schwerExport unter anderem für Moneybird und e-Boekhouden
Mehrsprachiges Team (5 Sprachen)Selten nötigWiegt schwer bei gemischtem TeamNiederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch

Zuletzt verifiziert: 2026-09-10

Leg deine eigene Anforderungsliste neben ein kostenloses Konto

Du weißt jetzt, welche Kriterien für deinen Salontyp am schwersten wiegen. Schreib deine drei wichtigsten Punkte auf und teste sie selbst: Leistungen eingeben, die Steuersätze auf einem Probebon prüfen und die Erinnerungen einschalten. Der Free-Plan kostet €0 pro Monat für eine Mitarbeiterin und 50 Buchungen pro Monat.

Kostenlos starten

Häufige Fragen zum Vergleich von Salon Software nach Salontyp

Welche Kriterien zählen am meisten, wenn ich allein arbeite?

Im Ein-Personen-Salon fallen Rechte je Mitarbeiter und Teamdienstpläne weg, und drei Dinge bleiben: eine Online-Buchungsseite, die auch außerhalb der Öffnungszeiten Termine auffängt, automatische Erinnerungen gegen Nichterscheinen und ein Preismodell, das nicht mit deinem Umsatz mitwächst. Lagerverwaltung zählt erst, sobald du Produkte verkaufst. Fang klein an und prüfe vor allem, ob das System mitwachsen kann, ohne dass du später alles neu eingeben musst.

Was ändert sich an meiner Anforderungsliste, sobald ich Personal einstelle?

Drei Kriterien rücken nach oben. Erstens Rechte je Mitarbeiter, damit nicht jede an Umsatzzahlen oder sensible Kundendaten kommt. Zweitens ein gemeinsamer Dienstplan mit Verfügbarkeit je Mitarbeiter, sonst entstehen Doppelbuchungen. Drittens das Preismodell: Ein System, das je Mitarbeiter abrechnet, wird bei Teilzeitkräften relativ teuer, während ein fester Monatsbetrag gleich bleibt. Rechne das vor der Einstellung durch, nicht danach.

Ich biete Friseur- und Kosmetikbehandlungen an. Worauf muss ich achten?

Auf die Umsatzsteueraufteilung in der Kasse. In den Niederlanden fallen Friseurdienstleistungen unter den ermäßigten Satz von 9%, Kosmetikbehandlungen und Produktverkauf unter 21%, und andere Länder wenden ihre eigene Aufteilung an. Bitte bei einer Demo um einen Bon, auf dem eine Dienstleistung und ein Produkt zusammen stehen, und prüfe, ob beide Sätze automatisch korrekt sind. Stimmt das nicht, korrigierst du es jeden Monat von Hand, und genau diese Arbeit wolltest du abgeben.

Muss ich auf den DSGVO-Tresor achten, wenn ich nur schneide?

Nur wenn du Gesundheitsdaten erfasst. Notierst du eine Kopfhauterkrankung, eine Allergie gegen ein Färbemittel oder Medikamenteneinnahme, verarbeitest du besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 DSGVO, und es gelten strengere Anforderungen als für eine gewöhnliche Kundennotiz. Tust du das nicht, wiegt dieses Kriterium leicht. Im Zweifel geh davon aus, dass es gilt: Eine Allergienotiz ist schneller geschrieben, als du denkst.

Was kostet Salonnare, und fallen Provisionen an?

Salonnare arbeitet mit festen Monatspreisen: Free für €0 pro Monat mit einer Mitarbeiterin und 50 Buchungen pro Monat, Starter für €29 pro Monat und Pro für €59 pro Monat. Auf Neukundinnen, die über den Marktplatz hereinkommen, fällt keine Marktplatz-Provision an, die beträgt €0. Auf jede Online- oder Kartenzahlung gilt allerdings eine Plattformgebühr von 0,5% mit einem Mindestbetrag von €0,30 je Zahlung. Die Zahlungen laufen über Mollie oder Stripe direkt auf dein eigenes Konto.

Mehr entdecken