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Kostenlose Terminplaner Software für Friseure: rechne aus, ob dein Kalender in einen Gratis-Tarif passt

Die Frage ist selten, ob es eine kostenlose Terminplaner Software für Friseure gibt. Die gibt es. Die Frage, die du erst nach einem Monat stellst, lautet: passt mein Stuhl da eigentlich hinein, und was passiert, wenn ich darüber komme? Dieser Artikel behandelt gratis nicht als Marketingversprechen, sondern als Rechenaufgabe. Zuerst rechnest du aus, wie viele Buchungen dein Kalender pro Monat wirklich erzeugt, dann hältst du diese Zahl gegen die drei Arten von gratis, und danach richtest du deinen Salon in der Reihenfolge ein, in der ein Friseur am schnellsten live ist.

Drei Arten von gratis, und welche heimlich mitverdient

Friseurin plant einen Termin am Tablet im Salon

Anbieter von Terminplanungssoftware verwenden das Wort kostenlos für drei völlig unterschiedliche Modelle. Wer sie nicht auseinanderhält, entscheidet nach Preis und zahlt später trotzdem.

- Die Testphase. Vierzehn oder dreißig Tage alles offen, danach ein Pflichtabo. Gut zum Ausprobieren, aber keine Grundlage, um deine Kunden ans Online-Buchen zu gewöhnen. Wechselst du nicht, stehst du nach einem Monat wieder mit dem Papierkalender da. - Das Provisionsmodell. Null Euro im Monat, aber ein Prozentsatz pro gebuchtem Termin, meist über einen Marktplatz, auf dem deine Kunden auch den Salon nebenan sehen. Es fühlt sich gratis an, solange du wenige Buchungen hast. Bei dreißig Farbterminen im Monat zahlst du mehr, als ein festes Abo kosten würde, und der Kunde gehört nicht ganz dir. - Der dauerhaft kostenlose Tarif mit Grenze. Null Euro im Monat, keine Provision, aber eine Obergrenze: eine Anzahl Mitarbeiter und eine Anzahl Buchungen. Planbar, und vorab prüfbar.

Salonnare nutzt dieses letzte Modell. Der Gratis-Tarif kostet 0 Euro pro Monat für 1 Mitarbeiter und 50 Buchungen pro Monat, ohne Provision pro Buchung. Was du dafür genau bekommst und was nicht, haben wir ausführlicher in unserem Artikel über kostenlose Salon-Software beschrieben.

Die einzige Zahl, die für dich zählt, ist diese 50. Deshalb beginnt dieser Artikel mit Rechnen und nicht mit Funktionen.

Rechne deinen Stuhl in Buchungen pro Monat um

Ein Buchungslimit sagt nichts, solange du es nicht auf deine eigene Woche überträgst. Nimm dafür eine Rechnung, die auf die Rückseite einer Farbkarte passt:

Kunden pro Arbeitstag x Arbeitstage pro Woche x 4,3 = Buchungen pro Monat

Rechenbeispiel, das Kunden pro Tag in Buchungen pro Monat umrechnet

Drei Friseure, drei Ergebnisse:

- Selbstständige Friseurin zu Hause, 3 Kunden pro Tag, 3 Tage pro Woche. 3 x 3 x 4,3 sind rund 39 Buchungen. Klar innerhalb der Grenze, auch mit einem vollen Dezember dazu. - Friseur mit Stuhlmiete im Gemeinschaftssalon, 5 Kunden pro Tag, 4 Tage pro Woche. 5 x 4 x 4,3 sind rund 86 Buchungen. Das passt nicht, und es wird auch nicht passen. - Friseurin am Anfang, 2 Kunden pro Tag, 4 Tage pro Woche. 2 x 4 x 4,3 sind rund 34 Buchungen, mit Luft bis etwa 3 Kunden pro Tag.

Zwei Dinge werden dabei regelmäßig übersehen. Erstens zählt ein Termin und nicht eine Behandlung: Schneiden und Färben zusammen gebucht ist eine Buchung, nicht zwei. Das geht zu deinen Gunsten. Zweitens ist Zeit, die du selbst für eine Pause oder einen Vertreter blockierst, keine Buchung.

Liegt dein Ergebnis zwischen 40 und 50, ist der Gratis-Tarif ein Startpunkt für ein paar Monate und kein Endzustand. Liegst du über 60, überspringe den Gratis-Tarif als Geschäftsmodell und nutze ihn nur, um die Software kennenzulernen, bevor du wechselst.

Was du als Friseur im Gratis-Tarif schon sauber einstellen kannst

Der Unterschied zwischen einem Kalender, der Ruhe bringt, und einem, der zusätzliche Anrufe erzeugt, liegt nicht am Abo. Er liegt daran, wie sorgfältig du am ersten Abend deine Leistungen anlegst. Vier Dinge, die du im Gratis-Tarif richtig machen kannst:

- Setze Behandlungszeiten auf die Realität, nicht auf die Preisliste. Wenn Schneiden bei dir in der Praxis 45 Minuten inklusive Kassieren und Aufräumen dauert, dann trage 45 Minuten ein. Jede zu knapp geplante Viertelstunde bringt deinen ganzen Nachmittag in Verzug. - Beschränke lange Behandlungen auf die Tage, an denen sie möglich sind. Du kannst pro Leistung festlegen, an welchen Tagen und in welchen Zeitfenstern sie gebucht werden darf. So bleibt der Samstagvormittag für kurze Haarschnitte frei und eine komplette Farbbehandlung landet nur werktags am Vormittag. - Erfasse Kundendaten von Anfang an digital. Farbformeln, empfindliche Kopfhaut, eine Allergie gegen einen bestimmten Entwickler: das gehört nicht auf eine lose Karte in der Schublade. Gesundheitsdaten fallen unter Artikel 9 der DSGVO und liegen bei Salonnare in einem separaten verschlüsselten Tresor mit eigenen Rechten pro Mitarbeiter. Wie du das aufbaust, steht in unserem Leitfaden zur Kundenverwaltung und CRM für deinen Salon. - Schalte Bestätigung und Erinnerung ein, bevor du live gehst. Automatische Erinnerungen per E-Mail sind die günstigste No-Show-Prävention, die es gibt, denn nach der einmaligen Einrichtung kosten sie dich keinen Handgriff mehr.

Diese vier Schritte kosten zusammen einen Abend und entscheiden mehr über deine Ruhe als jeder bezahlte Tarif.

Wo der Gratis-Tarif endet, und was es danach kostet

Irgendwann stößt du an die Grenze: ein zweites Paar Hände im Salon oder schlicht mehr als 50 Buchungen. Das ist kein Problem, solange du den Preis vorher kennst. Bei Salonnare sind das Starter für 29 Euro pro Monat und Pro für 59 Euro pro Monat, als Festbetrag. Kein Prozentsatz pro Buchung, egal wie voll es wird.

Genau dieser Festbetrag ist der Grund, warum die Rechnung aus dem vorigen Abschnitt zählt. Bei 86 Buchungen im Monat zahlst du in einem Provisionsmodell von beispielsweise 1 Euro pro Buchung bereits mehr als das Dreifache des Starter-Tarifs, und deinen Kunden hast du mit einem Marktplatz geteilt.

Untersuchungen der International Trade Administration unterstreichen, dass digital tools are critical for small and medium-sized enterprises sind, um effizienter zu arbeiten und das Kundenerlebnis zu verbessern. Für einen Friseursalon steckt dieser Gewinn vor allem an zwei Stellen außerhalb des Kalenders:

- Bezahlen. Mit Online-Zahlungen über iDEAL und Mollie oder über Stripe lässt du Kunden bei langen Farbterminen im Voraus anzahlen. Das Geld geht auf dein eigenes Konto, nicht an einen Zwischenhändler. - Kassieren an der Theke. Eine Kasse, die deine Umsatzsteuer sauber nach Satz aufteilt und Richtung Buchhaltungsprogramm exportiert, spart dir einen Quartalsabend. Worauf du bei dieser Wahl achten solltest, steht in unserem Artikel zum Kassensystem für den Kosmetiksalon.

Das Nützliche an dieser Reihenfolge ist, dass du nie migrieren musst. Du startest gratis, deine Kunden gewöhnen sich an denselben Buchungslink, und das Einzige, was sich beim Hochskalieren ändert, ist die Rechnung.

Deine erste Woche: vom Papierkalender zur Online-Buchung

Digitalisierung scheitert selten an der Software und fast immer an der Reihenfolge. Dieser Plan funktioniert für einen Friseur mit einer halben Stunde pro Tag:

- Tag 1 - deine Leistungen. Trage jede Behandlung mit der Zeit ein, die sie wirklich dauert, und dem Preis, den du wirklich nimmst. Beginne mit deinen fünf meistgebuchten Leistungen, der Rest folgt später. - Tag 2 - dein Dienstplan. Deine Öffnungszeiten, dein fester freier Tag, deine Pause. Was du hier blockierst, kann ein Kunde nicht buchen. - Tag 3 - deine Kunden. Exportiere deine bestehende Kundenliste aus dem alten System oder deinem Telefon in eine csv-Datei und importiere sie in einem Zug. Abtippen von Hand ist der Grund, warum die meisten Digitalisierungen auf halber Strecke steckenbleiben. - Tag 4 - dein Buchungslink. Setze den Link in deine Instagram-Bio und auf dein Google-Profil, damit Menschen genau dann buchen, wenn sie an dich denken. Ein Teil deiner Buchungen kommt nach Ladenschluss, und das sind genau die Kunden, die sonst nicht zurückrufen. - Tag 5 - deine Nachrichten. Bestätigung und Erinnerung an, und selbst einen Testtermin buchen, damit du siehst, was dein Kunde sieht. - Am Wochenende - parallel laufen lassen. Lass den Papierkalender noch zwei Wochen neben dem digitalen laufen. Nicht, um zurückzukönnen, sondern um zu sehen, welche Behandlungen du systematisch zu knapp planst.

Diese ganze Woche kannst du im dauerhaft kostenlosen Tarif durchlaufen und erst entscheiden, wenn du deine eigenen Zahlen siehst. Starte kostenlos mit Salonnare und lege heute Abend deine ersten fünf Leistungen an.

Lege heute Abend deine ersten fünf Leistungen an

Rechne deine Buchungen pro Monat aus, starte im dauerhaft kostenlosen Tarif und entscheide über ein Abo erst, wenn du deine eigenen Zahlen vor dir hast.

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Häufige Fragen zur kostenlosen Terminplaner Software für Friseure

Ist die kostenlose Terminplaner Software für Friseure bei Salonnare wirklich dauerhaft gratis?

Ja. Der Gratis-Tarif kostet 0 Euro pro Monat und ist keine Testphase. Du bekommst Platz für 1 Mitarbeiter und 50 Buchungen pro Monat, und wir berechnen nie eine Provision pro Buchung. Wächst du darüber hinaus, wechselst du zu Starter für 29 Euro oder Pro für 59 Euro pro Monat, beides Festbeträge. Migrieren musst du dafür nicht: dein Buchungslink, deine Kunden und dein Kalender bleiben genau so, wie sie sind.

Auf wie viele Buchungen pro Monat komme ich als Friseur eigentlich?

Rechne es mit Kunden pro Arbeitstag mal Arbeitstage pro Woche mal 4,3 aus. Drei Kunden an drei Tagen ergibt rund 39 Buchungen pro Monat und passt bequem in einen Gratis-Tarif. Fünf Kunden an vier Tagen ergibt rund 86 und passt nicht. Beachte, dass ein Termin zählt und nicht eine Behandlung: Schneiden und Färben zusammen gebucht ist eine Buchung. Zeit, die du selbst für eine Pause oder einen Vertreter blockierst, zählt nicht mit.

Wie hilft ein kostenloser Kalender gegen No-Shows?

Das System verschickt automatisch eine Bestätigung und später eine Erinnerung per E-Mail, sodass ein Kunde seinen Termin seltener vergisst. Das erspart dir das Hinterhertelefonieren. Bei langen Farbterminen kannst du zusätzlich eine Anzahlung über iDEAL verlangen, was die Hemmschwelle deutlich erhöht, einfach nicht zu erscheinen. Beides stellst du einmal ein und danach kostet es dich keinen Handgriff mehr.

Kann ich meine bestehende Kundenliste übernehmen und brauche ich dafür Hilfe?

Du übernimmst deine Kunden in einem Zug mit einer csv-Datei: aus dem alten System oder vom Telefon exportieren, in Salonnare importieren. Für einige verbreitete Salonsysteme gibt es zusätzlich einen eigenen Import. Technisches Wissen brauchst du nicht, und das Buchungs-Widget platzierst du mit einem Link in deiner Instagram-Bio oder einem kleinen Stück Code auf deiner Website. Alle Daten liegen auf europäischen Servern und werden nach der DSGVO verarbeitet.

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