Die Registrierung ist offen: Registriere dich kostenlos und erhalte Pro gratis bis einschließlich 31. März 2027.Kostenlos registrieren
Anmelden

Vier Kennzahlen für dein Kosmetikstudio, Schritt für Schritt durchgerechnet

Ein voller Kalender sagt wenig darüber, was dein Salon verdient und wo es hakt. Dieser Artikel rechnet vier Zahlen an einem Beispielsalon mit einfachen Werten durch, damit du jeden Schritt selbst nachrechnen kannst: durchschnittlicher Bonwert, Auslastung pro Mitarbeiter, Folgetermine und der Anteil der Online-Buchungen.

Der Beispielsalon: die Ausgangszahlen

Kennzahlen für das Kosmetikstudio: Umsatz pro Kunde und Buchungen im Blick

Angenommen, ein Kosmetikstudio hat zwei Mitarbeiter, A und B. Beide arbeiten im Monat 20 Tage à 8 Stunden, also 160 Stunden pro Person und insgesamt 320 verfügbare Stunden. Im Monat kommen 160 Kunden, jeweils mit einem Bon.

Der Monat bringt 6.400 € Umsatz, davon 640 € aus Produktverkauf und 5.760 € aus Behandlungen. Mitarbeiter A verkauft 132 Behandlungsstunden, B 116. Von den 160 Kunden buchen 96 vor dem Gehen einen Folgetermin, 48 haben online gebucht. Alle Beträge verstehen sich ohne MwSt.

Lege vorher fest, was zählt: nur abgeschlossene Termine und derselbe Monat für Zähler und Nenner. Sonst vergleichst du nächsten Monat eine andere Zählweise.

Durchschnittlicher Bonwert

Teile den Umsatz durch die Zahl der Bons: 6.400 € / 160 = 40 € pro Bon.

Schlüssle ihn danach auf. Der Produktverkauf ist 640 € / 6.400 € = 10 % des Umsatzes. Der Behandlungsumsatz pro verkaufter Stunde ist 5.760 € / 248 Stunden = 23,23 €. Die erste Zahl zeigt, was ein Besuch im Schnitt einbringt, die zweite, was eine Stunde am Stuhl wert ist. Steigt der Bonwert, während der Umsatz pro Stunde sinkt, kommt das Wachstum nicht aus deinen Behandlungsstunden.

Vergleiche dich mit deinen eigenen Vormonaten, nicht mit einem Branchendurchschnitt, dessen Zählweise du nicht kennst.

Auslastung und Folgetermine pro Mitarbeiter

Die Auslastung ist verkaufte Stunden geteilt durch verfügbare Stunden. Gesamt: 248 / 320 = 77,5 %. Pro Person: A 132 / 160 = 82,5 %, B 116 / 160 = 72,5 %.

Die Folgetermin-Quote ist der Anteil der Kunden, die vor dem Gehen einen weiteren Termin vereinbaren. Gesamt: 96 / 160 = 60 %. A: 52 von 80 Kunden = 65 %, B: 44 von 80 = 55 %.

B hat also sowohl eine niedrigere Auslastung als auch weniger Folgetermine. Das ist kein Urteil über B: Prüfe zuerst, ob B andere Behandlungen macht oder mehr Neukunden hat. Es ist ein Anlass, nächsten Monat dieselben Zahlen nebeneinanderzulegen und eine Frage zu stellen: Was läuft an der Kasse anders?

Infografik zu Kennzahlen im Kosmetikstudio

Anteil der Online-Buchungen

Online-Buchungen geteilt durch alle Termine: 48 / 160 = 30 %. Pro Person: A 20 / 80 = 25 %, B 28 / 80 = 35 %.

Ein höherer Prozentsatz ist nicht automatisch besser. Prüfe auch, ob online gebuchte Kunden wiederkommen: Vergleiche ihre Folgetermin-Quote mit der von Kunden, die telefonisch oder am Empfang gebucht haben. Halte pro Termin fest, ob er online, telefonisch oder am Empfang entstanden ist, sonst ist dem Nenner nicht zu trauen.

Was das Nachhalten in Salonnare kostet

Die Berichte sind im Starter-Tarif enthalten (9,99 € pro Monat). Für den Monat aus dem Beispiel sind das 9,99 € / 6.400 € = etwa 0,16 % des Umsatzes. Auf Online- und Kartenzahlungen kommen zusätzlich 0,5 % Gebühr, mindestens 0,30 € pro Zahlung. Der kostenlose Free-Tarif (0 €) enthält Kalender, Kasse und Kundenverwaltung, aber noch keine Berichte; die vier Zahlen rechnest du dort mit den Formeln oben selbst aus.

Sieh dir das Berichte-Dashboard, die Preise pro Tarif und die ausführlichere Erklärung in der Salon-KPI-Übersicht an.

Rechne deine eigenen Zahlen durch

Kalender, Kasse und Kundenverwaltung in einem System. Starte mit dem kostenlosen Free-Tarif und wechsle für die Berichte zu Starter.

Kostenlos starten

Häufige Fragen zu Kennzahlen im Kosmetikstudio

Welche Kennzahlen sind für ein Kosmetikstudio wichtig?

Beginne mit dem durchschnittlichen Bonwert, der Auslastung pro Mitarbeiter, den Folgeterminen und dem Anteil der Online-Buchungen. Wähle nur Zahlen, für die du verlässliche Daten hast und aus denen sich eine Maßnahme ableiten lässt.

Was ist ein guter durchschnittlicher Umsatz pro Kunde?

Es gibt keinen allgemeingültigen Betrag. Vergleiche deinen Schnitt mit deinen eigenen Vormonaten und schlüssle ihn in Behandlungsumsatz pro Stunde und Anteil des Produktverkaufs auf, wie im Beispiel oben.

Wie berechnet man den Anteil der Online-Buchungen?

Teile die Zahl der online gebuchten Termine durch alle Termine im selben Zeitraum und multipliziere mit 100. Im Beispiel: 48 / 160 x 100 = 30 %.

Mehr entdecken