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Salon-Management-App fürs Handy: welche Aufgaben du unterwegs erledigst

Eine Salon-Management-App fürs Handy lohnt sich nur, wenn sie zu den Momenten passt, in denen du wirklich zum Telefon greifst: zwischen zwei Behandlungen, am Empfang oder kurz nachdem du den Salon verlassen hast. Ein Kalender im Taschenformat reicht dafür nicht. Du willst auch eine Kundenkarte öffnen, einen Termin verschieben und sehen, was heute hereingekommen ist. In diesem Artikel liest du, welche Aufgaben gut aufs Handy passen, wie du das in ein paar Tagen testest, was der Unterschied zwischen Web-App und Store-App ist, wie du Rechte pro Mitarbeiter regelst und was es kostet.

Was du am Handy erledigen willst und was nicht

Salonmitarbeiterin verwaltet den Salon über ihr Smartphone

Salonverwaltung am Handy heißt nicht, dass du deine ganze Verwaltung auf einem kleinen Bildschirm erledigst. Es geht um die Handgriffe, die du heute aufschiebst, weil der Computer hinten steht: einen Termin verschieben, eine Kundin mit den richtigen Angaben zurückrufen oder kurz prüfen, ob eine neue Online-Buchung eingegangen ist.

Eine allgemeine Erklärung zu Software für die Verwaltung von Kundenterminen zeigt, dass die Terminverwaltung nur ein Teil dessen ist, was solche Software leistet. Im Salon kommen Kundenkarte, Kasse, Lager und der Überblick über den Tag hinzu. Die Frage ist also nicht, ob eine App mobil funktioniert, sondern ob die Teile, die du zwischendurch brauchst, in derselben App stecken.

Du vergleichst noch Anbieter? Der Leitfaden zur besten Salon-App stellt Funktionen, Preis und DSGVO nebeneinander. Dieser Artikel geht um den Schritt danach: wie du die App in deinen Arbeitstag einbaust.

Fünf Momente im Arbeitstag, die du mobil testen solltest

Teste eine App nicht anhand einer Funktionsliste, sondern mit den Momenten, die dir jede Woche begegnen. Nimm diese fünf und schau, wie viele Schritte jeder davon am Handy braucht.

Einen Termin zwischen zwei Kundinnen verschieben. Eine Kundin schreibt oder ruft an, dass sie später kommt. Kannst du den Termin mit ein paar Fingertipps verschieben und siehst du sofort, ob die Mitarbeiterin dann frei ist? Siehe Terminverwaltung.

Die Kundenkarte öffnen, bevor die Kundin hereinkommt. Was war die letzte Behandlung, welche Farbe, welche Termine stehen noch an? Mit der Kundenverwaltung hast du diesen Kontext zur Hand, ohne zum Empfang zu gehen.

Abrechnen. Die Kasse steckt in derselben App wie der Kalender, also gehört der Beleg sofort zum Termin und zur Kundin. Bar und Karte sind schon im kostenlosen Paket enthalten.

Eine Lieferung erfassen. Kommt ein Karton mit Produkten an, willst du den Bestand beim Auspacken aktualisieren. Die Lagerverwaltung ist ab Starter enthalten.

Den Tag durchgehen. Nach Feierabend willst du sehen, was der Tag gebracht hat. Auch Berichte sind ab Starter enthalten.

Merkst du bei einem Moment, dass du doch zum Computer gehst? Notiere, warum. Genau diese Information brauchst du, um zu beurteilen, ob die App zu deinem Arbeitstag passt.

Web-App oder App aus dem Store: was ist der Unterschied?

Salonnare kannst du auf zwei Arten aufs Handy holen. Als installierbare Web-App: Du öffnest Salonnare im Browser und legst sie auf deinen Startbildschirm. Und als App aus dem App Store oder von Google Play. In beiden Fällen ist es dieselbe App mit denselben Daten, also steht alles, was du am Handy änderst, sofort auch am Computer im Salon.

Der praktische Unterschied liegt vor allem bei den Benachrichtigungen. Schaltest du Push-Benachrichtigungen ein, bekommst du Meldungen aus der App, etwa eine neue Buchung, auch dann aufs Handy, wenn die App nicht geöffnet ist. Willst du das nicht, lässt du sie aus.

Leg für dich fest, wann du draufschaust. Ein Handy, das bei jeder Buchung aufleuchtet, reißt dich aus der Arbeit. Wähle lieber zwei oder drei feste Zeitpunkte am Tag, um Meldungen und Kalender durchzugehen, und lass den Rest warten, bis deine Kundin gegangen ist.

Rechte pro Mitarbeiter: wer was am Handy sieht

Sobald mehrere Personen die App auf ihrem eigenen Handy nutzen, wird wichtig, wer was sehen darf. In Salonnare legst du Rechte pro Mitarbeiter fest (RBAC). Eine Stylistin kann dann zum Beispiel ihren eigenen Kalender und die Kundenkarten nutzen, ohne an die Kasseneinstellungen oder die Berichte zu kommen.

Gesundheitsdaten wie Allergien oder Hauterkrankungen liegen in einem separaten verschlüsselten Tresor. Wer sie einsehen darf, legst du pro Mitarbeiter fest, getrennt von der normalen Kundenkarte. Nach der DSGVO ist das kein Luxus: Ein Handy geht leichter verloren als ein Computer im Salon.

Drei Absprachen fürs Team. Richte auf jedem Handy mit der App eine Bildschirmsperre ein. Melde dich auf einem gemeinsam genutzten Gerät ab, etwa einem Tablet am Empfang. Und legt fest, wer eine Änderung einträgt und wer sie prüft, damit der Kalender auf jedem Bildschirm stimmt.

Was eine mobile Salon-App kostet

Vergleiche den Preis einer App über das ganze Bild, nicht nur über den Monatsbetrag. Salonnare hat drei Pakete: Free für 0 € pro Monat (1 Mitarbeiter, bis zu 50 Buchungen pro Monat), Starter für 29 € pro Monat und Pro für 59 € pro Monat. Die mobile App ist in jedem Paket enthalten.

Dazu kommt auf jede Online- oder Kartenzahlung eine Transaktionsgebühr von 0,5 %, mindestens 0,30 €. Eine Marktplatz-Provision auf Neukunden berechnet Salonnare nicht: Diese Provision beträgt 0 €. Online-Zahlungen laufen über dein eigenes Mollie- oder Stripe-Konto, also landen iDEAL- und Kartenzahlungen auf deinem eigenen Konto. Mehr dazu unter Online-Zahlungen.

Für deine Buchhaltung exportierst du deine Daten unter anderem für Moneybird oder e-Boekhouden. Das ist ein Export, keine Live-Verbindung: Plane also einen festen Zeitpunkt dafür ein.

Mit einer Aufgabe anfangen und dann ausbauen

Am einfachsten führst du mobile Salonverwaltung ein, indem du klein anfängst. Wähle eine wiederkehrende Aufgabe, die du gern aufschiebst, zum Beispiel Termine verschieben, und erledige sie eine Woche lang nur noch am Handy. Schau danach, welche Schritte gut funktioniert haben und wo du doch zum Computer gegangen bist.

Arbeitest du im Team, nimm es in dieser ersten Woche mit. Die App gibt es in neun Sprachen, also kann jede Mitarbeiterin in ihrer eigenen Sprache arbeiten. Danach baust du Schritt für Schritt aus: erst die Kundenkarte, dann das Abrechnen, dann den Tagesabschluss.

Willst du sehen, wie das für deinen Salon funktioniert? Starte kostenlos mit Salonnare und hol dir die App noch heute aufs Handy.

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Häufige Fragen

Ist eine Salon-Management-App fürs Handy nur für Termine gedacht?

Nein. Eine gute App gibt dir am Handy auch Zugriff auf Kundenkarten, Kasse, Lager und Berichte. Achte aber auf den Unterschied zwischen der Buchungsseite, auf der Kunden selbst buchen, und der Verwaltungsumgebung, mit der du deinen Salon führst.

Können mehrere Mitarbeiter die App auf ihrem eigenen Handy nutzen?

Ja. Jede Mitarbeiterin meldet sich mit einem eigenen Konto an, und du legst pro Mitarbeiter fest, welche Bereiche sichtbar sind. Gesundheitsdaten von Kunden sind separat geschützt. Das kostenlose Paket ist für 1 Mitarbeiter, Starter für bis zu 3 und Pro für beliebig viele.

Muss ich die App aus dem Store installieren oder geht es auch über den Browser?

Beides geht. Du kannst Salonnare als Web-App auf deinen Startbildschirm legen oder die App aus dem App Store oder von Google Play installieren. Es ist dieselbe App mit denselben Daten. Push-Benachrichtigungen schaltest du nach Wunsch ein oder aus.

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