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Automatische Terminerinnerung per WhatsApp: so sinken deine No-Shows

Ein leerer Platz, weil jemand den Termin schlicht vergessen hat, ist die ärgerlichste Art von Umsatzverlust. Die Zeit war reserviert, du hast die Kundin weggeschickt, die du hättest bedienen können, und zurückbekommen hast du dafür nichts. Nachrichten von Hand zu schicken löst das auf dem Papier, in der Praxis kommst du aber nicht dazu. Du bist lieber mit deinem Handwerk beschäftigt als mit dem Handy. Genau dort spielt eine automatische Erinnerung ihre Stärke aus: sie geht raus, ob du gerade färbst oder frei hast. Dieser Artikel dreht sich speziell um WhatsApp als Kanal. Du liest, warum er für Erinnerungen anders funktioniert als E-Mail, wann du die Nachricht verschickst, wie ein guter Text aussieht und wie du die Erinnerung mit einer Anzahlung kombinierst, damit eine Absage dich nichts mehr kostet.

Warum WhatsApp für Erinnerungen anders wirkt als E-Mail

Kundin erhält eine automatische Terminerinnerung des Salons per WhatsApp

E-Mail und WhatsApp erledigen nicht dieselbe Aufgabe. E-Mail ist hervorragend für die Bestätigung direkt nach der Buchung und für eine Rechnung: es passt viel hinein, und die Kundin findet sie wieder. Für den letzten Check 24 Stunden vor der Behandlung reicht E-Mail aber oft nicht. Menschen schauen deutlich häufiger in ihre Messenger-App als in ihr Postfach, und eine Bestätigungsmail landet schnell zwischen der Werbung.

Eine WhatsApp-Nachricht kommt dort an, wo ohnehin den ganzen Tag hingeschaut wird. Das ist der springende Punkt: du willst keinen zusätzlichen Kanal, du willst den Kanal, auf dem die Nachricht auch gelesen wird. Moderne appointment scheduling software lässt dich beides kombinieren - Bestätigung per E-Mail, Erinnerung per WhatsApp.

Es gibt einen zweiten Unterschied. Auf eine E-Mail antwortet fast niemand. Auf eine WhatsApp-Nachricht schon. Kann eine Kundin doch nicht, erfährst du es am Vortag statt gar nicht. Damit hast du 24 Stunden, um die Lücke zu füllen, und das reicht meistens. Wie dasselbe Prinzip per SMS funktioniert, steht in unserem separaten Leitfaden zur Terminbestätigung per SMS.

Der richtige Zeitpunkt: 24 bis 48 Stunden vorher

Das Timing entscheidet darüber, was deine Erinnerung wert ist. Zu früh verschickt, hat die Kundin sie bis zum Termin wieder vergessen. Zu spät verschickt, etwa am selben Morgen, erfährst du von einer Absage genau dann, wenn du nichts mehr damit anfangen kannst.

Die praktische Mitte liegt zwischen 24 und 48 Stunden vorher. Lang genug, damit die Kundin ihren eigenen Kalender prüfen und notfalls verschieben kann, kurz genug, damit die Nachricht hängen bleibt. Und sagt doch jemand ab, hast du einen ganzen Tag, um jemanden von der Warteliste anzurufen.

Eine gute Vorbereitung verhindert genau die Kosten, die verpasste Termine über ein Jahr aufsummieren. Zwei No-Shows pro Woche klingen wenig, aber rechne es mit deinem eigenen durchschnittlichen Bon durch, und du siehst, warum sich das Einrichten lohnt.

Du verwaltest deine automatischen Erinnerungen an einer Stelle, stellst das Intervall also einmal ein und danach läuft es von allein.

Was in die Nachricht gehört (und was nicht)

Eine Erinnerung muss nicht lang sein. Die Kundin soll auf einen Blick sehen, wann sie erwartet wird und bei wem. Nutze Variablen für Vornamen, Datum und Uhrzeit, dann wird die Nachricht persönlich, ohne dass du etwas dafür tust.

Für einen lockeren Salon passt das hier: "Hallo [Name], wir freuen uns auf deinen Besuch morgen um [Uhrzeit] bei [Salonname]. Klappt es doch nicht? Schreib uns einfach hier." Arbeitest du eher klinisch oder geschäftlich, wähle einen strafferen Ton: "Guten Tag [Name], dies ist eine Erinnerung an Ihren Termin am [Datum] um [Uhrzeit] bei [Salonname]."

Drei Dinge lässt du besser: verschicke nichts mitten in der Nacht, auch wenn die Automatisierung durchläuft. Nutze die Nummer nur für terminbezogene Nachrichten, solange keine Einwilligung für Marketing vorliegt - das ist eine DSGVO-Anforderung, keine Höflichkeitsfrage. Und pack immer genau eine klare Handlung hinein, zum Beispiel einen Link, über den die Kundin selbst verschieben kann. Das spart dir wieder einen Anruf.

Die Erinnerung allein reicht nicht: kombiniere sie mit einer Anzahlung

Schritte von der Erinnerung bis zur Anzahlung gegen No-Shows im Salon

Eine Erinnerung hilft gegen vergessene Termine. Gegen Unverbindlichkeit hilft sie nur begrenzt: wer ohnehin geschwankt hat, sagt jetzt höflich ab statt einfach nicht zu kommen. Das ist ein Fortschritt, aber die Lücke im Kalender bleibt.

Dafür gibt es die Anzahlung. Sobald jemand einen kleinen Betrag im Voraus gezahlt hat, ist der Termin kein unverbindlicher Vorsatz mehr. Du verbindest dein eigenes Mollie- oder Stripe-Konto, Kundinnen zahlen per Karte oder lokalen Methoden, und das Geld landet direkt auf deinem Konto. Salonnare berechnet keine Provision pro Buchung und nichts pro verschickter Nachricht - du zahlst einen festen Monatsbetrag und sonst nichts.

Wie hoch so eine Anzahlung sein sollte und wie du sie erklärst, ohne distanziert zu wirken, steht in unserem Leitfaden zu Anzahlungen im Salon. Und erscheint trotz allem jemand nicht, kann das System den verpassten Termin danach automatisch nachfassen.

Was die Einrichtung tatsächlich kostet

Der Versand von Erinnerungen ist bei Salonnare in allen Tarifen enthalten, auch im kostenlosen. Free kostet 0 Euro pro Monat und ist für eine Mitarbeiterin mit bis zu 50 Buchungen pro Monat gedacht. Wächst du darüber hinaus, kostet Starter 29 Euro und Pro 59 Euro pro Monat.

Es kommt keine Provision pro Buchung obendrauf und keine Gebühr pro Nachricht. Das ist Absicht: deine Kosten sollen nicht mit deinem Kalender mitwachsen, sonst bestraft dich ein guter Monat.

Die Oberfläche gibt es in fünf Sprachen, und deine Daten liegen auf Servern innerhalb der EU. Gesundheitsangaben wie Allergien kommen in einen separaten verschlüsselten Tresor, gebaut für Artikel 9 DSGVO. Wir sind ein junges Unternehmen und bauen auf dem auf, was Salons uns zurückmelden; was da ist, funktioniert, und was nicht da ist, versprechen wir nicht. Du kannst unverbindlich starten und deine erste Erinnerung heute noch einrichten.

Aktiviere heute deine erste automatische Erinnerung

Stell das Intervall einmal ein und lass die Erinnerungen danach von selbst rausgehen. Der Free-Tarif kostet 0 Euro pro Monat für 1 Mitarbeiterin und 50 Buchungen, ohne Provision pro Buchung und ohne Kosten pro Nachricht.

Kostenlos mit automatischen Erinnerungen starten

Häufige Fragen zu Terminerinnerungen

Ist die Terminerinnerung im kostenlosen Tarif enthalten?

Ja. Der Versand von Erinnerungen ist in allen Tarifen enthalten, auch im Free-Tarif für 0 Euro pro Monat mit 1 Mitarbeiterin und bis zu 50 Buchungen pro Monat. Es kommt keine Provision pro Buchung dazu und es fallen keine Kosten pro verschickter Nachricht an, dein Monatsbetrag ändert sich also nicht, wenn du mehr Erinnerungen verschickst.

Wann verschickt man eine Terminerinnerung am besten?

Zwischen 24 und 48 Stunden vor der Behandlung. Das ist lang genug, damit die Kundin ihren Kalender prüfen und bei Bedarf verschieben kann, und kurz genug, damit die Nachricht bis zum Termin präsent bleibt. Sagt jemand ab, hast du noch einen ganzen Tag, um die Lücke von der Warteliste zu füllen.

Kann ich den Text der Erinnerung selbst anpassen?

Ja, du schreibst die Nachrichten in deinem eigenen Ton. Mit Variablen für Vornamen, Datum und Uhrzeit füllt das System die Angaben automatisch ein, sodass jede Nachricht persönlich wirkt, ohne dass du pro Kundin etwas tippst. Du kannst je Behandlung oder Situation einen anderen Text verwenden.

Finden Kundinnen automatische Nachrichten unpersönlich?

In der Praxis kaum, solange der Ton passt und die Nachricht kurz ist. Eine Erinnerung wird vor allem als Service wahrgenommen: jemand denkt mit. Weil sie in einer Messenger-App ankommt, ist die Hürde zu antworten außerdem viel niedriger als bei einem Anruf. Wer nicht kann, sagt deshalb früher Bescheid.

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