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Anzahlung im Salon verlangen: so schützt du Kalender und Umsatz 2026

Ein leerer Stuhl an einem ausgebuchten Tag kostet dich sofort Umsatz, und die reservierte Zeit bekommst du nicht zurück. Für viele Inhaberinnen und Inhaber fühlt sich eine Anzahlung wie eine Hürde für treue Kunden an, in der Praxis wirkt sie vor allem als Filter für ernst gemeinte Buchungen. In diesem Artikel liest du, wann eine Anzahlung wirklich sinnvoll ist, welcher Betrag zu welcher Behandlung passt und wie du die Regel einführst, ohne deine Stammkunden zu verlieren.

Wann ist eine Anzahlung im Salon wirklich nötig?

Anzahlung im Salon verlangen, um Kalender und Umsatz zu schützen

Ein No-Show trifft dich doppelt: Dir fehlt der Umsatz der Behandlung und die Chance, den Platz jemand anderem zu geben. Bei arbeitsintensiven Terminen kommt der Materialeinkauf dazu, denn diese Kosten hast du ohnehin. Aber was ist eine Anzahlung eigentlich genau? Sie ist ein Vorschuss auf den Endpreis der Behandlung, der beim Kassieren vom Gesamtbetrag abgezogen wird.

Nicht jeder Salon braucht für jeden Termin eine Anzahlung. Die Frage, die du dir stellst, ist einfach: Was kostet es dich, wenn genau dieser Platz leer bleibt? Ein zwanzigminütiges Styling füllst du oft noch nach. Bei einer dreistündigen Balayage oder einem Set Extensions sieht das anders aus, denn diese Stunden und Materialien verkaufst du nicht einfach neu.

Eine Anzahlung wirkt als Filter, nicht als Strafe. Sobald jemand einen Betrag bezahlt hat, wird aus einem unverbindlichen Plan ein fester Termin. Unentschlossene springen vorher ab statt am Tag selbst, und genau diesen Effekt willst du. Dein Kalender wird dadurch nicht leerer, sondern verlässlicher.

Die Wirkung auf deinen Auftritt. Eine klare Zahlungsregel zeigt, dass du dein Geschäft im Griff hast, und Kunden, die deine Zeit schätzen, haben damit selten ein Problem. Willst du zuerst den größeren Ansatz gegen No-Shows kennenlernen, lies den kompletten Leitfaden zu Anzahlungen im Salon einfordern.

Welchen Betrag verlangst du? Fixbetrag oder Prozentsatz pro Behandlung

Übersicht der Anzahlungsbeträge je nach Art der Behandlung

Es gibt keinen Betrag, der für jeden Salon passt. Was du verlangst, hängt von der Dauer des Termins, deinen Materialkosten und davon ab, wie leicht du eine Lücke im Kalender füllst. In der Praxis siehst du zwei Modelle: einen Fixbetrag oder einen Prozentsatz des Behandlungspreises.

Ein Fixbetrag für kurze Termine. Für Schnitt, Augenbrauen oder eine schnelle Behandlung funktioniert ein kleiner Fixbetrag am besten. Für die Kundin fühlt es sich wie eine Reservierung an und nicht wie eine große Ausgabe, du bekommst trotzdem die Verbindlichkeit. Wähle einen Betrag im Verhältnis zum Behandlungspreis, dann gibt es bei der Buchung keine Diskussion.

Ein Prozentsatz für zeitintensive Behandlungen. Bei Farbbehandlungen, Extensions oder mehrstündigen Sitzungen deckt ein Prozentsatz dein Risiko besser ab. Die Anzahlung wächst dann automatisch mit dem Preis der Behandlung und deckt einen Teil deines Einkaufs. Kombiniere das mit einem Mindestbetrag, damit auch die günstigeren Varianten eine spürbare Hürde behalten.

In Salonnare stellst du das als Prozentsatz oder Fixbetrag ein, dazu einen Mindestbetrag, der immer gilt. Du musst also nicht pro Termin rechnen: Das System ermittelt den Betrag bei der Buchung und zeigt ihn deiner Kundin sofort an.

So führst du die Anzahlungsregel bei deinen Stammkunden ein

Die größte Sorge von Saloninhabern ist nicht die Technik, sondern die Reaktion der Stammkunden. Diese Sorge ist berechtigt, wenn du die Regel von heute auf morgen für alle einführst. Der ruhigste Weg ist schrittweise: Beginne bei der Gruppe mit dem größten Risiko und erweitere erst danach.

Fang bei Neukunden an. Wer noch nie bei dir war, hat die niedrigste Hemmschwelle, nicht zu erscheinen. In Salonnare aktivierst du deshalb eine eigene Regel für Neukunden, mit eigenem Betrag oder Prozentsatz. Deine Stammkunden merken davon nichts und buchen wie gewohnt, während du den größten Teil deines No-Show-Risikos sofort abdeckst.

Mach Ausnahmen pro Kunde. Kommt jemand seit Jahren zuverlässig pünktlich, willst du diese Person nicht mit einer Zahlungsaufforderung behelligen. Über die Kundenverwaltung hinterlegst du pro Kundenprofil eine Ausnahme: Anzahlung immer verpflichtend oder eben nie. So bleibt die Regel allgemein und die Ausnahme persönlich.

Kommuniziere es als Qualitätsentscheidung. Erkläre, warum du es machst, nicht nur dass du es machst. Ein Satz wie "Damit unsere Wartezeiten kurz bleiben und keine Plätze leer stehen, bitten wir bei der Buchung um eine kleine Anzahlung, die wir von deinem Endbetrag abziehen" reicht völlig. Setze denselben Text auf deine Buchungsseite, in deine Bestätigungsmail und in deine AGB, damit niemand überrascht wird.

Stornobedingungen, Umsatzsteuer und Buchhaltung im Griff

Eine Anzahlung ohne klare Stornobedingungen führt trotzdem zu Diskussionen. Vereinbare vorab eine Frist, innerhalb derer kostenloses Verschieben möglich ist, zum Beispiel 24 oder 48 Stunden, und halte fest, was mit dem Betrag passiert, wenn jemand danach absagt. Je konkreter du das aufschreibst, desto weniger Gespräche musst du am Empfang führen. Die Checkliste für deine Salon-Stornierungsrichtlinie zeigt Schritt für Schritt, was hineingehört.

Setze auch der Anzahlung selbst eine Frist. Eine Buchung, die tagelang auf eine offene Zahlung wartet, blockiert deinen Kalender ohne Sicherheit. In Salonnare stellst du ein, dass eine Anzahlung innerhalb einer bestimmten Stundenzahl nach der Buchung beglichen sein muss, oder eine bestimmte Stundenzahl vor dem Termin. Bleibt die Zahlung aus, wird der Platz wieder frei.

Umsatzsteuer auf Vorauszahlungen. Steuerlich gilt eine Anzahlung als Vorauszahlung: Die Umsatzsteuer entsteht in dem Zeitraum, in dem du das Geld erhältst, also bevor die Behandlung stattgefunden hat. Denk bei deiner Voranmeldung daran, besonders wenn zum Quartalsende viele Vorausbuchungen hereinkommen.

Von der Kasse in die Buchhaltung. Anzahlungen landen in Salonnare automatisch in deinem Kassensystem und werden beim Kassieren mit dem Restbetrag verrechnet. Am Monatsende exportierst du deine Daten für Pakete wie Moneybird oder e-Boekhouden, sodass du nichts von Hand abtippen musst.

Anzahlungen in Salonnare regeln, ohne Provision pro Buchung

Bei vielen Buchungsplattformen zahlst du einen Prozentsatz auf jede Buchung, zusätzlich zum Abo. Salonnare arbeitet mit einem festen Monatspreis: Free (0 Euro, 1 Mitarbeiter und 50 Buchungen pro Monat), Starter (29 Euro) und Pro (59 Euro). Es geht keine Provision pro Buchung ab, was dein Kunde zahlt, bleibt also bei dir.

Das Geld landet auf deinem eigenen Konto. Über die Anbindung an Mollie oder Stripe kommen Online-Zahlungen direkt auf dein eigenes Bankkonto, inklusive gängiger lokaler Zahlungsarten. Du musst nicht warten, bis ein Vermittler deinen Umsatz weiterleitet, und kannst den Materialeinkauf für eine Behandlung aus der Anzahlung bezahlen, die du dafür bereits erhalten hast.

Erinnerungen zusätzlich zur Anzahlung. Eine Anzahlung filtert vorab, automatische Erinnerungen verhindern das Vergessen. Die Kombination wirkt besser als jedes der beiden für sich, gerade bei Terminen, die Wochen im Voraus gebucht werden.

Sicher und DSGVO-konform. Deine Kundendaten bleiben in der EU, Mitarbeitende erhalten nur die Rechte, die zu ihrer Rolle passen, und Gesundheitsdaten liegen in einem separaten verschlüsselten Tresor gemäß DSGVO Artikel 9. Was in welchem Paket steckt, siehst du bei den Paketen und Preisen.

Mach heute den ersten Schritt zu einem planbaren Kalender

Eine Anzahlung zu verlangen ist kein Misstrauen gegenüber deinen Kunden, sondern ein Weg, deinen Kalender verlässlich zu halten. Fang klein an: Aktiviere die Regel für Neukunden, wähle einen Betrag, der zu deinen teuersten Behandlungen passt, und lege deine Stornofrist klar fest. Erweitern kannst du später immer noch.

Machst du das mit Software, die Zahlung, Erinnerung und Kasse verbindet, kostet dich die Regel kaum Zeit. Starte kostenlos mit Salonnare und aktiviere heute deine erste Anzahlungsregel. Schon nach wenigen Wochen merkst du den Unterschied, wie oft ein Platz unerwartet leer bleibt.

Bereit, deinen Kalender zu schützen?

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Häufige Fragen zum Verlangen von Anzahlungen

Darf ich in meinem Salon eine Anzahlung verlangen?

Ja, für eine Dienstleistung darfst du eine Anzahlung verlangen. Entscheidend ist, dass deine Kundin oder dein Kunde vorab zustimmt: Nimm deine Anzahlungs- und Stornobedingungen deshalb klar in dein Online-Buchungsmodul und in deine AGB auf. Formuliere dabei transparent, wie hoch die Anzahlung ist, wann sie fällig wird und was bei einer Absage passiert. Wenn du bei deinen eigenen Bedingungen unsicher bist, lass sie von deinem Branchenverband oder einer Anwältin prüfen.

Was mache ich, wenn ein Stammkunde keine Anzahlung leisten will?

Führe die Regel schrittweise ein und beginne bei Neukunden: In Salonnare ist das eine eigene Einstellung, sodass deine Stammkunden nichts davon merken. Willst du für eine bestimmte Person eine Ausnahme machen, hinterlegst du sie im Kundenprofil, mit der Wahl zwischen immer verpflichtend oder nie verpflichtend. Erkläre außerdem, dass die Anzahlung vom Endbetrag abgezogen wird; bei den meisten Kunden nimmt das den Einwand bereits weg.

Welchen Betrag verlange ich am besten als Anzahlung?

Das hängt von deinem Risiko ab. Für kurze Termine fühlt sich ein kleiner Fixbetrag am angenehmsten an, weil er wie eine Reservierung wirkt. Für Farbbehandlungen, Extensions oder andere mehrstündige Sitzungen ist ein Prozentsatz sinnvoller, weil er mit dem Preis mitwächst und einen Teil deiner Materialkosten deckt. In Salonnare wählst du zwischen Prozentsatz und Fixbetrag und legst zusätzlich einen Mindestbetrag fest, der immer gilt.

Wie verbuche ich Anzahlungen in Buchhaltung und Umsatzsteuervoranmeldung?

Steuerlich ist eine Anzahlung eine Vorauszahlung: Die Umsatzsteuer entsteht in dem Zeitraum, in dem du das Geld erhältst, also bevor die Behandlung stattfindet. In Salonnare werden Anzahlungen automatisch erfasst und beim Kassieren mit dem Restbetrag verrechnet. Für deine Buchhaltung exportierst du die Daten in Pakete wie Moneybird oder e-Boekhouden, sodass du nichts von Hand übertragen musst.

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